Show Less

Die strafrechtliche Aufarbeitung von DDR-Justizunrecht

Iris Keller

Inwieweit kann mit einem rechtsstaatlichen Straf- und Strafverfahrensrecht Vergangenheitsaufarbeitung nach einem Systemwechsel betrieben werden? Welche Maßstäbe und Grenzen setzt das Verbot rückwirkender Bestrafung? Wie ist das Problem der «Rechtsblindheit» zu behandeln? Wie kann man Scheinverfahren rechtlich einordnen? Setzte sich das Versagen der Justiz bei der Verfolgung von NS-Unrecht bei der Verfolgung von DDR-Unrecht fort? Kann die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Strafbarkeit von DDR-Rechtsbeugung einer kritischen rechtsdogmatischen Prüfung standhalten? Wie sieht die Bilanz der strafrechtlichen Aufarbeitung von DDR-Justizunrecht aus? Ziel der Arbeit ist es, diese Fragen zu beantworten.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die vorliegende Arbeit entstand als Dissertation der Juristischen Fakul- tät der Universität Passau. Das Manuskript wurde im Februar 2011 abge- schlossen, Literatur und Rechtsprechung bis Ende Januar 2011 berück- sichtigt. Die Arbeit wurde durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Hierfür wie auch für die immer freundliche Begleitung meines Weges durch Studium und Promotion möchte ich mich herzlich bedanken. Gleichfalls danke ich für das Stipendium nach dem Bayrischen Begabtenförderungsgesetz in der Startphase. Meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Werner Beulke, danke ich sehr herz- lich für die Betreuung der Arbeit sowie für seine Geduld und sein Ver- ständnis für die Verzögerung, die durch meine zwischenzeitlich aufge- nommene Berufstätigkeit entstanden ist. Daneben danke ich Herrn Prof. Dr. Jochen Bung für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Vor allem aber danke ich von Herzen meinem Mann, Rechtsanwalt Alex- ander Sättele, nicht nur für die immer wertvollen juristischen Diskussio- nen und das regelmäßige Gegenlesen der Arbeit, sondern auch für das Ertragen der langen Zeit, seine Geduld und Unterstützung. Er hat die Dis- sertation wie kein anderer intensiv begleitet. Außerdem danke ich meinen lieben Eltern für die ideelle und materielle Förderung meines Studiums und meiner Promotion sowie für die ergän- zende Unterstützung beim Korrekturlesen. Berlin, im November 2012 Iris Keller

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.