Show Less

Leistungsschutzrecht für Presseverleger

Kritik an dessen Notwendigkeit und Entwicklung eines Tatbestandes

Series:

Johanna Wiebusch

Bereits seit 2009 fordern Presseverleger ein eigenes Leistungsschutzrecht. Dieses soll vor allem Anbieter von Nachrichtensuchmaschinen zu Zahlungen für die sogenannten «Snippets» in ihren Ergebnislisten zwingen. Google und Co. vervielfältigen fremde Internetseiten und veröffentlichen Teile daraus. Rechtliche Möglichkeiten, dieses Vorgehen kostenpflichtig zu machen, bestehen nicht. Aus rechtspolitischer sowie ökonomischer Analyse ergibt sich, dass eine absolute Rechtsposition für Presseverleger auch nicht sinnvoll ist. Wird ein Leistungsschutzrecht – wie von der Regierung geplant – eingeführt, sollte der Tatbestand immaterialgüterrechtliche Grundsätze einhalten und insbesondere den Anforderungen des Teilschutzes genügen.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die Arbeit wurde im Wintersemester 2012/13 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln als Dissertation angenommen. Entwicklungen im Bereich eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger wur- den bis Mai 2012 berücksichtigt. Keine Stellung wurde daher zu dem Kabinetts- entwurf des Gesetztes zur Änderung des Urheberrechts im August 2012 ge- nommen, aus dem sich das Leistungsschutzrecht ergibt. Jedoch können insbe- sondere meine Ausführungen zu der rechtlichen Einordnung von Suchmaschi- nen und die Kritik an einem Leistungsschutzrecht für Presseverleger übertragen werden. Großer Dank gilt Prof. Dr. Anja Steinbeck, die meine Begeisterung für den „Grünen Bereich“ schon während meiner Studienzeit geweckt hat. Ihre effizien- te und unkomplizierte Betreuung auf dem Weg zur Promotion werden mir im- mer in positiver Erinnerung bleiben. Die von ihr geschaffene Möglichkeit meine Arbeit mehrfach in Fachkreisen zu diskutieren, hat die Arbeit stetig verbessert. Prof. Dr. Hanns Prütting danke ich für die Anfertigung des Zweitgutachtens. Dem Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT bin ich für das großzügige Promotionsstipendium dankbar, das es mir ermöglicht hat, den Fokus ausschließlich auf die Anfertigung der Dissertation zu legen. Der Ar- beitsplatz in der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches und in- ternationales Privatrecht in Hamburg hat die tägliche Recherchearbeit unschätz- bar erleichtert. Für das Korrekturlesen meiner Arbeit sowie für seine Geduld in fachlichen Dis- kussionen danke ich Dr. Johannes S. Oebbecke ganz herzlich. Neben meinen Geschwistern und...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.