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Leistungsschutzrecht für Presseverleger

Kritik an dessen Notwendigkeit und Entwicklung eines Tatbestandes

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Johanna Wiebusch

Bereits seit 2009 fordern Presseverleger ein eigenes Leistungsschutzrecht. Dieses soll vor allem Anbieter von Nachrichtensuchmaschinen zu Zahlungen für die sogenannten «Snippets» in ihren Ergebnislisten zwingen. Google und Co. vervielfältigen fremde Internetseiten und veröffentlichen Teile daraus. Rechtliche Möglichkeiten, dieses Vorgehen kostenpflichtig zu machen, bestehen nicht. Aus rechtspolitischer sowie ökonomischer Analyse ergibt sich, dass eine absolute Rechtsposition für Presseverleger auch nicht sinnvoll ist. Wird ein Leistungsschutzrecht – wie von der Regierung geplant – eingeführt, sollte der Tatbestand immaterialgüterrechtliche Grundsätze einhalten und insbesondere den Anforderungen des Teilschutzes genügen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungen ................................................................................................. XVII Literaturverzeichnis ....................................................................................... XX Einleitung ...................................................................................................... 1A. I. Eingrenzung des Themas ............................................................................. 3 1. Beschränkung auf Deutschland ................................................................ 3 2. Beschränkung auf Presseverleger ............................................................ 5 Buchverleger ........................................................................................ 6a) Musikverleger ....................................................................................... 8b) II. Gang der Untersuchung ............................................................................... 9 Erster Teil: Notwendigkeit eines originären Leistungsschutzrechts für Presseverleger ? ................................................................................................. 11 Ein erster inoffizieller Entwurf und die Argumente der Befürworter B. eines Leistungsschutzrechts ............................................................................. 11 I. Der Entwurf ............................................................................................... 11 II. Die Begründungen der Befürworter ........................................................... 14 Schutzbedürftigkeit der Presseverleger ................................................... 17C. I. „Content-Klau“ und „Rip-Offs“ ................................................................ 18 1. Vorgehen der Anbieter von Konkurrenzprodukten ............................... 18 2. Urheberrecht im engeren Sinne ............................................................. 19 Eigenes Urheberrecht aufgrund von Kreativität ................................. 19a) Derivative Urheberrechte ................................................................... 20b) aa) Rechte der Autoren, anderer Urheber und schöpfungsähnlich Leistender an einzelnen Elementen des Presseprodukts ................. 21 bb)Rechte als Urheber eines Sammel- bzw. Datenbankwerkes ........... 21 Presseprodukt als Sammelwerk ................................................... 22(1) Presseprodukt als Datenbankwerk .............................................. 23(2) Probleme bei der Rechtseinräumung .......................................... 25(3) Rechtseinräumung in der Praxis und Bewertung der (4) vorgebrachten Probleme .............................................................. 26 cc) Verletzung der derivativen Rechte durch „Content-Klau“ und „Rip-Offs“ ...................................................................................... 30 Zwischenergebnis ............................................................................... 31c) 3. Datenbankherstellerrecht nach §§ 87a ff UrhG ..................................... 31 Datenbank i.S.d. § 87a I 1 UrhG ........................................................ 31a) XIII Presseprodukt als Datenbank i.S.d. § 87a UrhG ................................ 32b) aa) Investitionen zur Beschaffung, Überprüfung oder Darstellung ...... 32 bb)Wesentlichkeit der Investitionen .................................................... 33 Rip-Offs als rechtsverletzende Handlung ........................................... 34c) aa) Entnahme eines wesentlichen Teils ................................................ 34 bb)Entnahme unwesentlicher Teile ...................................................... 35 Zwischenergebnis ............................................................................... 36d) 4. Schutz aus Wettbewerbsrecht ................................................................ 36 Anwendbarkeit des UWG .................................................................. 36a) Anspruch der Presseverleger aus dem UWG ..................................... 37b) aa) Nachahmung ................................................................................... 38 Ware ............................................................................................ 38(1) wettbewerbliche Eigenart ............................................................ 39(2)...

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