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Studieren mit Behinderung

Theoriebildung und Praxis des Zugangs (Access) zum Hochschulstudium für Menschen mit Behinderung

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Olga Meier-Popa

Die UN-Behindertenrechtskonvention (2006) fördert den gleichberechtigten und benachteiligungsfreien Zugang von Menschen mit Behinderungen auf allen Bildungsstufen. Dies eröffnet nicht nur in der Schweiz, sondern für den gesamten deutschsprachigen Raum neue Perspektiven und treibt die Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen voran. Welches Verständnis von Behinderung ermöglicht die Identifizierung der Probleme und die Entwicklung von strategisch-operativen Ansätzen? Die unabweisbar komplexe Problemlage wird an der Beratungsstelle Studium und Behinderung der Universität Zürich mit der lösungs- und ressourcenorientierten Theorie U von C. Otto Scharmer angegangen. Zu den Ergebnissen des Forschungs- und Lernprozesses gehört die Entwicklung eines Zugangs-(Access-)Modells im Kontext Hochschulstudium.

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11 Anhang

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11.1 Faktenblatt der Beratungsstelle 1976 - 2010 Das nachfolgende Faktenblatt bietet einen Überblick über die Anzahl der Anfra- gen und Interventionen an der Beratungsstelle Studium und Behinderung BSB der Universität Zürich UZH sowie die wichtigsten (Dienst-) Leistungen und Er- eignisse (an) der Beratungsstelle im Zeitraum 1976 – 2010. Die Abbildung 37 auf S. 228 präsentiert die steigende Anzahl der Anfragen und bringt diese mit den personellen Ressourcen in Zusammenhang. 1976 – 1980 ca. 12 Anfragen (pro Jahr) von betroffenen Studieninteressierten bzw. Studieren- den 25%-Arbeitsstelle am Institut für Sonderpädagogik ISP Pionierarbeit als erste Beratungsstelle dieser Art im deutschsprachigen Raum Bildung der Arbeitsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung Gründung des Zürcher Vereins zur Förderung behinderter Studenten (1979 – 2003) Veröffentlichung des Print-Hochschulführers für Studierende mit Behinderung 1981 – 2000 ca. 20 Anfragen (pro) Jahr von betroffenen Studieninteressierten/Studierenden 40%-Arbeitsstelle am Institut für Sonderpädagogik mit studentischer Mitarbeit Der Print-Hochschulführer für Studierende mit Behinderung wird zweimal aktua- lisiert und dann 1998 online unter www.uniability.ch veröffentlicht Die Arbeitsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung ist aktiv Breite Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkaufbau national und international 1996: Organisation der internationalen Tagung Behinderte Studierende – behin- dertes Studium? an der Universität Zürich UZH 2001 – 2002 ca. 10 Anfragen (pro Jahr) von betroffenen Studieninteressierten/Studierenden Interimistische Leitung am Institut für Sonderpädagogik (10%-Stelle) 2003 21 Anfragen von betroffenen Studieninteressierten bzw. Studierenden 226 Anhang Ab 2. Mai 2003 ist die Beratungsstelle samt 40%-Stellenprozente in den Zentralen Diensten der Universität ZDU...

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