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Spiegel-Frauen

Zum Spiegelmotiv in Prosatexten zeitgenössischer österreichischer Autorinnen

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Joanna Drynda

Die ambivalente Spiegelsymbolik, ein integraler Bestandteil der feministischen Reflexion, taucht auch konstant in Prosatexten zeitgenössischer österreichischer Autorinnen auf. Einerseits versinnbildlicht der Spiegel ein mehrdimensionales Gefängnis für das weibliche Subjekt, andererseits erscheint er als Grundlage für dessen Emanzipation. Die Studie fragt danach, wie weibliche Befindlichkeiten in Spiegelbildern codiert werden. Die Struktur der Arbeit orientiert sich dabei an der symbolischen Entfernung vom Spiegel, der immer weitere Dimensionen des Hintergrunds mit zu reflektieren erlaubt: von der Fokussierung auf den weiblichen Körper, über die vorgesehenen Rollen bis hin zur Betrachtung der Gesellschaft. Abschließend werden weibliche Blicke auf Männer vor dem Spiegel untersucht.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .............................................................................................................. 9 1. Der theoretische Rahmen des Spiegels ........................................................... 17 1. 1. Spiegelmotiv und Spiegelmetapher in der Kultur und Literatur .............. 17 1. 1. 1. Spiegel-Bilder. Zur topischen Tradition ............................................ 20 1. 1. 2. Spuren der Spiegelmetapher in der Ästhetik ..................................... 32 1. 2. Evastöchter vor dem Spiegel .................................................................... 47 1. 2. 1. Im Spiegel gefangen .......................................................................... 47 1. 2. 2. Ausbruchsversuche ............................................................................ 60 1. 2. 2. 1. Weiblichkeit ................................................................................ 60 1. 2. 2. 2. Körper ......................................................................................... 68 1. 2. 2. 3. Schönheit .................................................................................... 71 1. 2. 2. 4. Fragen nach der weiblichen/feministischen Ästhetik ................. 76 1. 3. Österreichische Literatur von Frauen und feministische Konzepte ......... 81 2. Frau – Spiegel – Körper .................................................................................. 99 2. 1. Aufgelöst im Spiegel: der sexuelle Körper .............................................. 99 2. 2. Terror des Spiegels: der schöne Körper ................................................. 118 2. 3. Verweigerung des Spiegelbildes: der weggehungerte Körper .............. 131 2. 4. Angst vor dem Spiegel: der alte Körper ................................................. 141 2. 5. Fragen an den Spiegel: wo endet ein Körper? ........................................ 151 3. Frau – Spiegel – Rollen ................................................................................. 159 3. 1. Marionettentanz vor dem Spiegel: Ehefrauen ........................................ 159 3. 2. Der tödliche Spiegel: Geliebte ............................................................... 175 3. 3. Ringkämpfe mit Spiegelbildern: Mütter und Töchter ........................... 194 3. 4. Mimetische Wettkämpfe mit dem Spiegel: Künstlerinnen .................... 207 4. Frau – Spiegel – Gesellschaft ........................................................................ 235 4. 1. Gespenster im Spiegel: kollektive, kommunikative und kulturelle Amnesie .................................................................................................. 235 4. 2. Lauter Spiegelsplitter: „dieses Wir gibt es nicht“ ................................. 261 8 Inhaltsverzeichnis 5. Weibliche Blicke auf Männer vor dem Spiegel ............................................ 281 6. … im (resümierenden) Rückspiegel .............................................................. 295 7. Siglenliste...

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