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Der Allgemeine Teil des iranischen Schuldvertragsrechts

Im Spannungsverhältnis zwischen rezipiertem französischen und traditionellem islamischen Recht

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Darya Alikhani Chamgardani

Die Arbeit befasst sich mit dem allgemeinen Schuldvertragsrecht der Islamischen Republik Iran. Anhand einiger ausgewählter Rechtsinstitute wird das im iranischen Schuldvertragsrecht herrschende Spannungsverhältnis zwischen rezipiertem französischen und traditionellem islamischen Recht aufgezeigt. Während das gesetzlich geregelte Allgemeine Vertragsrecht zum Teil dem Vorbild des Code civil nachgeformt wurde, entsprechen die einzelnen Vorschriften inhaltlich nicht immer den französischen Regelungen. Einer ganzen Reihe von Normen liegen nach wie vor Prinzipien des islamischen Rechts zu Grunde. Diese Problematik besteht umso mehr seit der Islamischen Revolution aus dem Jahre 1979, da nun laut der Verfassung sämtliche Vorschriften, die nicht im Einklang mit dem islamischen Recht der schiitischen Rechtsschule stehen, nichtig sind. Eine Auslegung angelehnt an die französischen Regelungen kann somit nur erfolgen, wenn die Norm inhaltlich der jeweiligen Regelung des Code civil entspricht und die heranzuziehenden französischen Ansätze nicht im Widerspruch zu den Grundsätzen des islamischen Rechts der schiitischen Rechtsschule stehen. Letztlich zeigt die Untersuchung, dass nach wie vor weitreichende Unsicherheiten bei der Auslegung einzelner Vorschriften herrschen.

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Vorwort

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Die Arbeit wurde im Sommersemester 2012 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechungsnachweise sind auf dem Stand von Oktober 2012. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Hilmar Krüger. Ohne seine fachliche und persönliche Unterstützung wäre die Arbeit nicht entstanden; ihm sei an dieser Stelle aufrichtig für zahlreiche Anregungen, produktive Gespräche und die engagierte Betreuung der Arbeit bis zum Schluss gedankt. Des Weiteren möchte ich Herrn Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel für die rasche und freundliche Erstellung des Zweitgutachtens danken sowie für die Möglich- keit, meine Arbeit in der von ihm mitherausgegebenen Schriftenreihe zu veröf- fentlichen. Der Klingmüller-Stiftung danke ich für die Förderung der Arbeit durch ein großzügiges Stipendium. Darüber hinaus schulde ich vielen Wegbegleitern mei- nen Dank für hilfreiche Anregungen, Aufmunterungen sowie wertvolle Unter- stützung bei der Fußnotensuche und Korrekturarbeit. Hierzu zählen insbesonde- re Frau Nasim Jenkouk, Frau Dr. Nadjma Yassari, LL.M,. Frau Ruth Paulus, Frau Sabine Aßheuer, Frau Dr. Anne Sanders M.Jur. und Herr Richard Lütt- mann. Besonderer Dank gilt Herrn Aaschuka Hooma. Nicht nur seiner wertvollen Hilfe bei der Fußnotensuche und allen IT-Angelegenheiten, sondern auch der enthusiastischen und motivierenden Art mich zu unterstützen, ist es zu verdan- ken, dass ich die Arbeit nach langer Unterbrechung doch noch zu Ende gebracht habe. Von ganzem Herzen danke ich schließlich – und nicht zuletzt...

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