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Konstruierte Identitäten im Werk von Franz Hodjak

Réka Sánta-Jakabházi

Heimat- und Identitätslosigkeit – diese Themen beschäftigen Schriftsteller, die ihr Geburtsland verlassen haben, seit jeher. Manche Autoren nehmen eine passive, resignierte Haltung gegenüber der Unmöglichkeit eines Ankommens im neuen Land ein, andere beharren auf der Illusion einer Heimatfindung. Das Motiv der Identität(slosigkeit) spielt auch in den Werken des aus Siebenbürgen stammenden Schriftstellers Franz Hodjak eine zentrale Rolle. In seinen Gedichten und Romanen behandelt er das Thema des Sich-fremd-Fühlens und der Identitätssuche, das Gefühl, nirgendwo zu Hause zu sein, mal mit heiterer Gelassenheit, mal mit resignierter Desillusionierung und behauptet: «In der Heimatlosigkeit besteht meine Identität.» Diese Untersuchung zeigt anhand verschiedener literaturwissenschaftlicher und soziopsychologischer Theorien Aspekte der Identität und Identitätsgestaltung in der Gattungs- und Formenwahl der Werke Franz Hodjaks auf.

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Vorbemerkung

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Das vorliegende Buch ist die überarbeitete Fassung meiner Dissertation Identi- tät, Gattung und Form im Werk von Franz Hodjak, die 2011 am Germanisti- schen Institut der Eötvös Loránd Universität Budapest angenommen wurde. Ich danke an dieser Stelle Herrn Dr. András F. Balogh, unter dessen Betreu- ung die Arbeit entstanden ist. Frau Prof. Dr. Magdolna Orosz bin ich dankbar für Hinweise und Anregungen sowie förderliche Kritik. Dr. Thomas Berger danke ich für intensive Gespräche, Diskussionen und fachliche Anregungen, welche die Arbeit bereicherten und für seine stetige Hilfsbereitschaft. Sehr zu danken habe ich auch Herrn Prof. Dr. Peter Motzan für die inspirierenden Gespräche und hilfreichen Anregungen sowie für die großzügige Bereitstellung von Doku- mentationsmaterial. Mein Dank gilt weiterhin Benjamin Langer und Angelika Peukert für das Korrekturlesen und die hilfreichen Kommentare. Ebenso danke ich Frau Dr. Bi- anca Bican, die mir wertvolle Ratschläge und wichtige Literaturhinweise gab. Das Erscheinen des vorliegenden Buches wurde durch die finanzielle Förde- rung des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Donauschwäbischen Kul- turstiftung des Landes Baden-Württemberg ermöglicht. Beiden Institutionen und insbesondere Herrn Prof. Dr. Stefan Sienerth und Herrn Dr. Eugen Christ danke ich für diese Unterstützung. Durch die Gewährung von Forschungsstipendien trugen die Germanistische Institutspartnerschaft Gießen-Klausenburg sowie das IKGS München zur Ent- stehung der Untersuchung bei. Auch ihnen...

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