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Multikompetent – multimedial – multikulturell?

Aktuelle Tendenzen in der DaF-Lehrerausbildung

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Edited By Sylwia Adamczak-Krysztofowicz and Antje Stork

Dieser Band befasst sich mit der Ausbildung von Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache (DaF). Der Titel «Multikompetent – multimedial – multikulturell? Aktuelle Tendenzen in der DaF-Lehrerausbildung» greift das populäre Präfix «multi» auf, ist allerdings mit einem (kritischen) Fragezeichen versehen. Der Sammelband präsentiert empirisch gestützte wie auch innovativ theoretische Ansätze zu drei aktuellen Schwerpunkten der Diskussion um die DaF-Lehrerausbildung: Kompetenzen, (Neue) Medien und Interkulturelles Lernen. Die AutorInnen sind Angehörige des Instituts für Angewandte Linguistik der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań sowie KooperationspartnerInnen des Instituts, die an verschiedenen Standorten in der (DaF-)Lehrerausbildung in Polen, Deutschland, Italien, Kroatien, den Niederlanden und Russland tätig sind.

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Teil 1: Kompetenzen

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33 Zwischen Echternach, Eden und dem Nirwana: Zum Fortschrittspotential der Kompetenzorientierung in der Fremdsprachendidaktik Frank G. Königs (Marburg) The present paper deals with questions concerning approaches to curriculum design, teaching and learning of foreign languages; namely, how innovative or progressive these particular competencies are. The paper offers an overview and discussion of the competencies, assessing them within the context of foreign language teaching. Using this as a foundation, the author discusses to what extent one can legitimately speak of successful teaching of foreign languages and associated research. Lastly, this provides an opportunity for the assessment of the competency orientation in re- lation to its novelty value and utility to the theory and practice of foreign language teaching. Wer die fremdsprachendidaktische Forschung und den Publikationsmarkt des Faches in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat, ist sich zweifelsohne der Tatsache bewusst geworden, dass viele Diskussionen und Publikationen um den Kompetenzbegriff kreisen. Dies ist aus mehreren Gründen durchaus bemer- kenswert: Zum einen ist der Begriff im Rahmen der Fremdsprachendidaktik nicht neu, denn spätestens seit den Überlegungen von Piepho (1974) zur Kom- munikativen Kompetenz im Englischunterricht, de facto aber wohl schon seit der terminologischen Differenzierung bei Chomsky zwischen Kompetenz und Performanz ist der Begriff Bestandteil zahlreicher fremdsprachendidaktischer Überlegungen. Man könnte also fragen, warum der Begriff – erst jetzt oder schon wieder – so intensiv diskutiert wird. Zum anderen stellt sich – wie bei al- len Begriffsdefinitionen und bei allen Tendenzen zur Sloganisierung fachspezi- fischer Termini (vgl. Schmenk 2008) – die Frage danach, ob und...

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