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Chinesisch-deutsche Kulturbeziehungen

Unter Mitarbeit von Stefan Sklenka

Edited By Ulrich Steinmüller and Fu Su

Das Buch beinhaltet die Beiträge einer internationalen Tagung in Peking im September 2011. Aus chinesischer und deutscher Sicht werden Aspekte von Deutsch als Fremdsprache, chinesisch-deutschen Kulturbeziehungen und interkultureller Kommunikation diskutiert. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum von inhaltlichen und methodischen Herangehensweisen, durch die die Vielfalt, aber auch die Heterogenität des wissenschaftlichen Diskurses zum gleichen Thema in den beiden Ländern deutlich wird: tagesaktuelle Themen, theoretisch grundlegende und systematische Abhandlungen, pragmatische Fragestellungen bis hin zu kommunikationsphilosophischen Reflexionen. Der Band selbst ist so ein Beispiel interkultureller Kommunikation.

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Vorwort

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Die intensive Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland ist seit einer ganzen Reihe von Jahren zu beobachten. Während sie sich in früheren Jahren vor allem im politischen und wirtschaftlichen Bereich abspielte, kamen dann der Technologietransfer und die wissenschaftliche Kooperation hinzu, zunächst insbesondere in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Seit einigen Jahren ist nun allerdings auch ein intensiver wissenschaftlicher Austausch in den Geistes- und Kulturwissenschaften zwischen beiden Ländern zu vermerken. Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung ist die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie ( KIT ) und der Deutsch- abteilung des Beijing Institute of Technology ( BIT ) in Peking, die sich in der Gründung des von beiden Einrichtungen getragenen „Joint Research Center for German Language and Culture“ manifestiert. Zwischen beiden Institutionen herrscht ein reger Austausch, in dessen Rahmen in der Zeit vom 2.9. bis zum 4.9.2011 in Peking eine internationale Tagung mit dem Thema Deutsch- Chinesische Literatur- und Kulturbeziehungen stattfand, unterstützt von den beiden Universi- täten in Karlsruhe und in Peking sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst ( DAAD ) und seiner Außenstelle in Peking. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 14 chinesischen und deutschen Universitäten nahmen an dieser Tagung teil, die in einem Plenum und zwei Sektionen zu den Komplexen „Literatur“ und „Kultur“ arbeitete. Die Beiträge der Sektion „Literatur“, die sich mit China und dem Chinabild in der deutschen Literatur befassen, erscheinen in dem von Aihong Jiang ( BIT ) und Uwe Japp ( KIT ) ebenfalls im Peter Lang Verlag herausgegebenen Band „China...

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