Show Less

Malta und die Boatpeople

Eine Ethnologie der interkulturellen Begegnung

Sarah Weber

Europa ringt an seinen Außengrenzen, aber auch im Innern, um Integration. Immer dringlicher wird die Frage nach der Gestaltung unseres Zusammenlebens. Die Arbeit nimmt dieses Problem auf der Mittelmeerinsel Malta in den Blick. Dort treffen durch Migrationsbewegungen von Afrika nach Europa Menschen unterschiedlicher Herkunft aufeinander. Ihre Lebenswelten geraten dadurch in Bewegung: Sie erleben dabei Momente der Irritation und der Unsicherheit. Die Studie geht nicht dem Offensichtlichen nach, sondern analysiert die Komplexität alltäglicher Interaktionen zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen. Damit gibt sie einerseits neue Antworten auf die Frage, was derzeit an den Grenzen Europas geschieht, und andererseits Impulse zum Nachdenken darüber, wie wir in Zukunft einander begegnen wollen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

VORWORT

Extract

Wenn man auf die Jahre zurückblickt, die damit angefüllt waren, zu schreiben, zu reflektieren, zu lesen und wieder zu schreiben, so kommt man nicht umhin, voll Dankbarkeit an jene zu denken, die mit einem gedacht und das Geschriebe- ne gelesen haben und deren Worte dabei zu weiterem Nachdenken inspirierten. Die Quelle dieses Flusses aus belebenden Worten und scharfsinnigen Bemer- kungen, aus klugen Beobachtungen und sanfter Kritik entspringt bereits den Jahren vor meiner Promotion: Ohne Stephanie Bethmann wäre ich nicht die, die ich bin, und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich ohne sie den Mut gefun- den hätte, ein solches Projekt zu beginnen und zu Ende zu führen. Ihr ist diese Arbeit deshalb gewidmet – weil letztendlich eben doch alles gut gewesen sein wird. Für weitere wissenschaftliche Anregungen und kluge Denkanstöße danke ich ganz besonders Brigitte Keßeler und den vielen anderen, die mir ihre Zeit ge- schenkt und mich in krisenhaften Phasen aufgemuntert haben: Heidrun Friese, Ramona Lenz, Marcel Berlinghoff, Werner Krauss, Maren Haag, Eric Heuser, Sebastian Kolditz, Constance von Rüden, Meike Meerpohl und Dorothee Bern- hard. Zudem danke ich dem Betreuer meiner Arbeit, Professor Dieter Haller, für die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsprozesses und seine hilfreichen Anmerkungen. Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung bedanke ich mich für die finanzielle Unter- stützung meiner Forschung. Für die Auszeichnung mit dem ersten Preis im Rahmen des Dissertationspreises Kulturwissenschaften 2013 bedanke ich mich beim Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und der Stif-...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.