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Medien als Mittel urbaner Kommunikation

Kontrastive Perspektiven Französisch – Deutsch

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Ramona Schröpf

Dieser Band beschäftigt sich mit den vielgestaltigen Aspekten der medialen Kommunikation. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Stadt als kommunikativem Raum, in dem eine Sammlung verschiedener Texte und Textsorten auf den unterschiedlichsten Trägern anzutreffen ist. Die Bandbreite der untersuchten Korpora reicht dabei von Straßen- und Verbotsschildern über Geschäftsbeschriftungen von Friseursalons, Modeboutiquen und Restaurants bis hin zu einer für den urbanen Raum besonders typischen Textsorte, den Graffiti. Es wird ein breiter Medienbegriff zugrunde gelegt, so dass das Medium einerseits als materieller «Träger» der Botschaft verstanden wird und andererseits auch die klassischen Massenmedien wie Fernsehen oder Presse sowie das Individualmedium Mobiltelefon Berücksichtigung finden.

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Ramona SCHRÖPF: Bahnhofskiosk vs. World Wide Web. Strategien der Lesergewinnung in Print- und Online-Medien im deutsch-französischen Vergleich

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Bahnhofskiosk vs. World Wide Web. Strategien der Lesergewinnung in Print- und Online-Medien im deutsch-französischen Vergleich Ramona SCHRÖPF 1 Einleitung Das urbane Stadtbild ist – typischerweise an Bahnhöfen – von Zeitungs- kiosken und Presseshops geprägt, deren bunte Zeitschriftenauslagen zum Kauf einladen. Mit welchen sprachlichen Mitteln dabei um den Le- ser geworben wird, soll die vorliegende Studie aus text- und pragmalin- guistischer Perspektive näher beleuchten. Seit geraumer Zeit ist die kon- trastive Untersuchung verschiedenster Pressetextsorten ein beliebtes und ergiebiges Forschungsfeld.1 Noch zu selten wird jedoch auf die Crossme- dialität von Print- und Online-Medien Rücksicht genommen. Der vor- liegende Beitrag trägt diesem Desiderat Rechnung und untersucht Stra- tegien der Lesergewinnung auf Zeitschriftentitelseiten, welche anschlie- ßend den Startseiten der Online-Ausgabe kontrastiv gegenübergestellt werden. Dabei werden folgende Fragestellungen zugrunde gelegt: Wie werden Kohärenzbildungs- oder Verstehensprozesse auf Titel- und Startseiten im Hinblick auf ein positives Rezeptionsverhalten gesteuert? Welche Mittel stellen das Deutsche und das Französische bereit, um die Funktion „Neugierde/Interesse des Lesers wecken“ oder das Attribut „Leserattraktivität“ zu erfüllen? Dabei konzentriert sich der vorliegende Beitrag aufgrund des gegebenen Rahmens vorwiegend auf Aspekte der 1 Neuere Untersuchungen kontrastiver Art s. vor allem Lenk/Chesterman (2005) und Lüger (2008) sowie Grösslinger (2012). Zu Zeitschriftentitelseiten s. ins- besondere die Arbeiten von Held (2005, 2007a und 2007b). 98 Ramona Schröpf Textualität.2 Das Korpus der Untersuchung besteht aus jeweils 45 Titel- seiten und 45 Startseiten aus den Jahren 2008 bis 2010 der Print- und In- ternetausgaben der...

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