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Medien als Mittel urbaner Kommunikation

Kontrastive Perspektiven Französisch – Deutsch

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Edited By Ramona Schröpf

Dieser Band beschäftigt sich mit den vielgestaltigen Aspekten der medialen Kommunikation. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Stadt als kommunikativem Raum, in dem eine Sammlung verschiedener Texte und Textsorten auf den unterschiedlichsten Trägern anzutreffen ist. Die Bandbreite der untersuchten Korpora reicht dabei von Straßen- und Verbotsschildern über Geschäftsbeschriftungen von Friseursalons, Modeboutiquen und Restaurants bis hin zu einer für den urbanen Raum besonders typischen Textsorte, den Graffiti. Es wird ein breiter Medienbegriff zugrunde gelegt, so dass das Medium einerseits als materieller «Träger» der Botschaft verstanden wird und andererseits auch die klassischen Massenmedien wie Fernsehen oder Presse sowie das Individualmedium Mobiltelefon Berücksichtigung finden.

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Nadine RENTEL: Die Pragmatik der textos: Code Switching, Diskursmarker, Interjektionen und Grußformeln. Eine korpusbasierte Studie

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Die Pragmatik der textos: Code Switching, Diskursmarker, Interjektionen und Grußformeln. Eine korpusbasierte Studie Nadine RENTEL 1 Einleitung Der Versand von Kurznachrichten (SMS) vom Mobiltelefon aus hat sich trotz seines in den Anfängen unerwarteten Erfolgs (vgl. Hillebrand 2010a, 13)1, gefolgt von einer raschen Kommerzialisierung, zu einem ge- sellschaftlichen Phänomen entwickelt, das mannigfaltige Diskussionen, u.a. hinsichtlich des „normwidrigen“ Sprachgebrauchs in SMS, ins Le- ben gerufen hat. Sowohl der Produktions- als auch der Rezeptionspro- zess von Kurznachrichten prägen mittlerweile die urbane Kommunika- tion, wobei die medial vermittelte Distanzkommunikation die Phasen des Übergangs zwischen face-to-face-Interaktionsprozessen prägt, gleichzeitig aber auch parallel zu solchen erfolgen kann. Seit ungefähr einem Jahrzehnt wird die SMS-Kommunikation aus unterschiedlichen Perspektiven (z.B. im Rahmen der Soziologie, der Technik- und der Sprachwissenschaft; vgl. Thurlow/Poff 2011, 2f.) wissenschaftlich be- trachtet. Das methodische Kernproblem früher sprachwissenschaftlicher Analysen bestand in der Tatsache, dass eine empirische Grundlage fehl- 1 Ursprünglich haben die Mobilfunkunternehmen Kurznachrichten versandt, um die Kunden über einen entgangenen Anruf oder eine Sprachnachricht auf der Mailbox zu informieren. Der Erfolg als interpersonelle Kommunikation war we- der geplant noch vorhersehbar (vgl. Anis 2007, 87; Hillebrand 2010b, 18; Hille- brand 2010c, 126; Höflich/Gebhardt 2005, 11; Pistolesi 2004, 188). Aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl und der unbequemen Eingabemodalität über die Handytastatur gingen die Anbieter nicht davon aus, dass die Kunden den Ver- sand einer SMS einem Telefonat vorziehen würden. Die Einrichtung des SMS- Versands als primärer Dienst erfolgte in 1992 (vgl. Hillebrand 2010c, 126). 172...

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