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Text-Brücken zwischen den Kulturen

Festschrift zum 70. Geburtstag von Bernd Spillner

Edited By Nadine Rentel and Elisabeth Venohr

Diese Festschrift zum 70. Geburtstag von Professor Bernd Spillner enthält Beiträge zu den Themenbereichen Fachsprachen- und Stilforschung, Sprachvergleich, Medienkommunikation und Fremdsprachenerwerb. Der Band bietet weiterhin ein breites Spektrum an Aufsätzen zur relativ neuen linguistischen Teildisziplin der Kulinaristik. Die Frage der Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse steht dabei im Zentrum der einzelnen Aufsätze. Es wird deutlich, dass die Ergebnisse der Forschungen der sprachvergleichenden Perspektive einen wichtigen Beitrag zur Herausbildung interkultureller Kompetenz leisten. Diese stellt eine wichtige Grundlage dar, Brücken zwischen Sprach- und Kulturräumen zu bauen – eine Fähigkeit, die Bernd Spillners Werk in exemplarischer Weise auszeichnet. Zu den Autoren gehören Freunde, Kollegen, Mitarbeiter und Schüler von Bernd Spillner, die die vielseitigen Forschungsinteressen des Jubilars teilweise auch interdisziplinär aufgreifen.

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Albert Raasch (Molfsee): Wie alles begann…

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Albert Raasch (Molfsee) Wie alles begann… Für Bernd Spillner, dem langjährigen Mitstreiter in der Gesellschaft für Angewandte Linguistik Bernd Spillner rühmte einmal „das weitgefächerte – und faszinierende – Gebiet der Angewandten Linguistik“. Er verband damit die Metapher, dass in den jähr- lichen Aktivitäten der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) „wie in Jahresringen Entwicklungen und sich wandelnde Problemstellungen … sichtbar werden“1. Wir greifen diese Formulierungen auf und wenden sie auf ein Thema an, das Bernd Spillner als Vortragenden (schon auf der GAL-Arbeitstagung am 9. Oktober 1970, 12.10 – 13.00, in Stuttgart zum Thema „Kontrastive Semantik: Inhaltsfaktorenvergleich und Übersetzung“), als langjähriges Mitglied, Bei- ratsmitglied, Sektionsleiter und Präsidenten der GAL interessieren möge. Aus persönlicher Perspektive möchte ich für ihn einige Eindrücke aus der GAL- Anfangszeit schildern, die ich als weitgefächert und faszinierend erlebt habe und in der sich Entwicklungen anbahnten, die sich durch die Präsidentschaften von Gerhard Nickel, Wolfgang Kühlwein, Bernd Spillner, Dieter Wolff, Gerd Antos, Ulrich Ammon und Bernd Rüschoff wie in Jahresringen fortgesetzt haben. Nicht eine Geschichte der GAL zu schreiben ist hier unser Anliegen, sondern subjektiv ausgewählte Linien aufzuzeigen, die auch für das Verständnis der heutigen An- gewandten Linguistik und der sie in Deutschland tragenden Gesellschaft hilf- reich sein können. Und so begann es: „Herr Dr. Flitner erklärt damit die Gesellschaft für gegrün- det.“ Diese Erklärung, mit der die Gründung der „Gesellschaft für Angewandte...

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