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Männlichkeitskonstruktionen im Nationalsozialismus

Formen, Funktionen und Wirkungsmacht von Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und ihre Reflexion in der pädagogischen Praxis

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Edited By Anette Dietrich and Ljiljana Heise

Männlichkeitskonstruktionen im Nationalsozialismus wurden von der Geschichtswissenschaft bisher kaum beachtet. Dieser Band zeigt das Erkenntnispotenzial der Analysekategorie Geschlecht auf, indem er die Wirkungen von Männlichkeitskonstruktionen auf politischer und struktureller Ebene sowie als Handlungs- und Deutungsmuster herausarbeitet. In den Beiträgen werden methodisch und theoretisch innovativ Männlichkeitskonstruktionen in verschiedenen NS-Täterorganisationen untersucht. Zudem fragen sie im Kontext der NS-Verfolgung danach, welche (rassifizierten) Fremdzuschreibungen, aber auch Selbstermächtigungsstrategien mit Männlichkeitskonstruktionen verbunden waren. Repräsentationen und Deutungen von Männlichkeiten und ihre Auswirkungen nach 1945 werden darüber hinaus ebenso in den Blick genommen wie Entwürfe einer geschlechterreflektierten und heteronormativitätskritischen pädagogischen Praxis.

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Danksagung

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Der vorliegende Band geht auf das Forschungskolloquium Männlichkeitskonstruktio- nen im Nationalsozialismus und deren Reflexion und Rekonstruktion in der Gedenkstättenpra- xis zurück, das im Juni 2010 in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt- fand. An dieser Stelle wollen wir zunächst unserem Kollegen Roman Fröhlich, der mit uns zusammen die Veranstaltung geplant und durchgeführt hat, für die gute Zusammenarbeit danken. Unser herzlicher Dank gilt zudem allen Vortragenden und Workshop-Leiter/innen, von denen viele einen Artikel zu diesem Buch beige- steuert haben, sowie den Teilnehmer/innen des Kolloquiums für die spannenden Diskussionen. Gedankt sei auch den Autor/innen, die wir für weitere Beiträge ge- winnen konnten und die so eine thematische Erweiterung des Bandes ermöglicht haben. Für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei der Rosa- Luxemburg-Stiftung. Ebenso danken wir der Mahn- und Gedenkstätte für die ma- terielle und personelle Unterstützung. Unser besonderer Dank gilt dem Team der pädagogischen Dienste für ihre inhaltliche und praktische Unterstützung sowie Alyn Bessmann für die Führung durch die Ausstellung Das „Führerhaus“: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere. Die Drucklegung dieses Bandes wurde durch die finanzielle Unterstützung der Frauenbeauftragten des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin ermöglicht, wofür wir uns herzlich bedanken. Für weitere Hilfe und Unterstützung bedanken wir uns bei Sven Bewersdorff, Sebastian Heise, Joachim Kläschen, Thomas Brünner, Uwe Wendling, Kerstin Neuroth,...

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