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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010- Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit

Interkulturelles Verstehen und Kontrastives Vergleichen- Formen literarischer und intellektueller Zusammenarbeit -Mitherausgeber: Teruaki Takahashi, Julian Preece und Dagmar C.G. Lorenz

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Edited By Franciszek Grucza, Julian Ernest Preece and Teruaki Takahashi

Der Band enthält die Beiträge von zwei Sektionen des Warschauer IVG-Kongresses. Die Vorträge der Sektion Interkulturelles Verstehen und Kontrastives Vergleichen (betreut und bearbeitet von Teruaki Takahashi) bieten ein vielfarbiges Spektrum der unterschiedlichen (literatur-, kultur- und sprachwissenschaftlichen, kulturlinguistischen und glottodidaktischen) Zugänge zur Dialogforschung. Thematisiert werden Lern- und Lehrkonzepte, translationsbezogene Probleme, wirkungsästhetische Fragen, rezeptionsgeschichtliche Ansätze, die in Zeiten der Globalisierung und Lokalisierung in den Vordergrund rücken. Die Sektion Formen literarischer und intellektueller Zusammenarbeit (betreut und bearbeitet von Julian Preece, Dagmar C. G. Lorenz) präsentiert Studien über verschiedene Formen der Kommunikation zum Zwecke einer literarischen oder intellektuellen Synergie. Untersucht werden literarische Gesellschaften, unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit, Interessensgemeinschaften, Wahlverwandtschaften und Freundschaften von AutorInnen und Intellektuellen.

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Sektion (44): Formen literarischer und intellektueller Zusammenarbeit. Betreut und bearbeitet von Julian Preece und Dagmar C. G. Lorenz

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Sektion (44) Formen literarischer und intellektueller Zusammenarbeit Betreut und bearbeitet von Julian Preece und Dagmar C. G. Lorenz Einleitung JULIAN PREECE Das Thema literarischer „Ehen“ bzw. der Kollaboration zwischen ungleichen Partnern ist oft und oft auch kritisch behandelt worden, so etwa in Klaus Theweleits Orpheus und Eurydike (1988) oder John Fuegis Brecht and Company (1994). Die Analyse privater Zusammenarbeit hat den Blick auf umfassende Schaffensprozesse eröffnet, die zur Entstehung, Publikation und Rezeption von literarischen Werken unerläßlich sind. Die kreative Kollabora- tion, so stellt sich heraus, ist nicht die Ausnahme sondern die Norm, ob sie nun auf direkte Weise – durch Diskussion, Korrepondenz oder Konferenzen – oder auf indirekte Weise – durch die Rezeption der Werke anderer durch die Lektüre – erfolgt. In unserer Sektion wurden verschiedene Formen krea- tiver Zusammenarbeit untersucht, so etwa persönliche und intime Formen des Austausches wie er zwischen schreibenden Ehepartnern und Freunden beste- hen. Die Formen der Zusammenarbeit wurden immer auch in Bezug zu den aus diesen Interaktionen entstehenden literarischen Produkten gesetzt. Den Schwerpunkt unserer Sektion bildeten deutschsprachige Autoren und Gruppierungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart, die individuell und ohne den Anspruch von „Vollständigkeit“ untersucht werden. Trotzdem ergibt sich ein Mosaik von Konstellationen, das über seine jeweilige histori- sche Spezifität hinaus auch allgemeinere Rückschlüsse zuläßt. So geht mit der für die Zusammenarbeit erforderlichen Offenheit meist auch der Impuls zur Rivalität einher, mit der Geselligkeit des Gruppenanschlusses auch der Ausschluß derer, die nicht dazugehören oder sich absondern,...

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