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Die steuerliche Behandlung von Scheinauslandsgesellschaften

Eine Untersuchung zur doppelansässigen Kapitalgesellschaft

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Ruth Winter

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hat die Mobilität von Gesellschaften in Europa gefördert. Immer häufiger nutzen Unternehmen die Möglichkeit zur Gründung einer Gesellschaft nach ausländischem Recht. Die Autorin untersucht die steuerliche Behandlung dieser sogenannten Scheinauslandsgesellschaften, die im Steuerrecht als doppelansässige Kapitalgesellschaften bezeichnet werden. Dazu gehört die Frage nach der Qualifikation im Rahmen des Katalogs des § 1 Abs. 1 KStG. Behandelt werden zudem Probleme im Zusammenhang mit der Wegzugsbesteuerung. Die Arbeit widmet sich ferner Fragen der Rechnungslegung bzw. Buchführungspflicht sowie der Regelung zur steuerlichen Organschaft in den §§ 14 ff. KStG und schließt mit Ausführungen zur Behandlung von Drittstaatengesellschaften.

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Inhaltsverzeichnis

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Erstes Kapitel: Einleitung/Gang der Untersuchung ....................................... 1 Zweites Kapitel: Die Scheinauslandsgesellschaft ............................................ 5 Drittes Kapitel: Die gesellschafts- und europarechtliche Ausgangslage ............................................................................ 7 A. Bestimmung des Personalstatuts nach Internationalem Privatrecht (allgemein) .................................................................................. 7 I. Sitztheorie ................................................................................................ 8 II. Gründungstheorie ................................................................................... 9 B. Die in der Bundesrepublik Deutschland „traditionell“ verfolgte Linie ................................................................................................ 10 C. Die europarechtlichen Vorgaben ................................................................. 12 I. Allgemeines zu den Grundfreiheiten ................................................... 12 1. Die Wirkungs- bzw. Funktionsweise der Grundfreiheiten .......... 12 2. Die Grundfreiheiten als Diskriminierungs- bzw. Beschränkungsverbote ...................................................................... 13 3. Rechtfertigungsmöglichkeiten für die Beschränkung von Grundfreiheiten .......................................................................... 14 II. Speziell: Die Niederlassungsfreiheit ..................................................... 14 1. Schutzbereich ...................................................................................... 14 a) persönlicher Schutzbereich .......................................................... 14 b) sachlicher Schutzbereich .............................................................. 15 c) Abgrenzung zu anderen Grundfreiheiten ................................ 15 d) Ausnahmen .................................................................................... 16 2. Eingriff ................................................................................................. 16 3. Rechtfertigungsmöglichkeiten .......................................................... 17 a) Die geschriebenen Rechtfertigungsgründe des Art. 52 AEUV ................................................................................. 17 b) Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe ................................... 17 III. Der Einfluss der europäischen Rechtsprechung ................................. 18 1. Die Stellung des Europäischen Gerichtshofs .................................. 18 2. Die gemeinschaftsrechtlichen Grundfreiheiten und das nationale Steuerrecht .................................................................. 19 a) Abgewiesene bzw. abzuweisende Rechtfertigungsgründe ..... 20 aa) Mangelnde Harmonisierung ............................................... 20 bb) Verweis auf ein bestehendes Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) .............................. 20 cc) Vorteilsausgleich .................................................................... 21 X Inhaltsverzeichnis dd) Auswirkungen auf die Haushaltslage und administrative Erwägungen ................................................ 21 b) Anerkannte bzw. anerkennenswerte Rechtfertigungsgründe ................................................................ 21 aa) Erschwerte Sachaufklärung bzw. Vollstreckung ............... 21 bb) Vermeidung von Steuermissbräuchen und -umgehungen ......................................................................... 22 cc) Territorialitätsgrundsatz ....................................................... 23 dd) Kohärenzargument ............................................................... 23 ee) Neuere Entwicklung ............................................................. 26 3. Entscheidungsreihe des Europäischen Gerichtshofs als Diskussionsbasis ........................................................................... 27 a) Daily Mail ...................................................................................... 27 b) Centros ........................................................................................... 29 c) Überseering ................................................................................... 31 d) Inspire Art ...................................................................................... 34 D. Folgen...

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