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Berechtigung und Aktualität des Böckenförde-Diktums

Eine Überprüfung vor dem Hintergrund der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates – Möglichkeiten des Staates zur Pflege seiner Voraussetzungen durch Werterziehung in der öffentlichen Schule

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Julia Palm

Diese Arbeit überprüft die Berechtigung des Böckenförde-Diktums vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Hierbei setzt die Autorin das Thema in Bezug zur religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates, wobei die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und Literaturansätze zur Neukonturierung des Neutralitätsgebots untersucht werden. Des Weiteren werden die komplexe normative Basis dieses Verfassungsgebots und sodann dessen Gehalt herausgearbeitet. Anknüpfend hieran wird am Beispiel des Unterrichts in den öffentlichen Schulen geprüft, ob der Staat sich in Übereinstimmung mit dem Böckenförde-Diktum auf eine schützende und stützende Rolle in Bezug auf die religiös-weltanschaulichen Kräfte in der Gesellschaft beschränken muss oder ob eine weitergehende Pflege seiner «Voraussetzungen» erfolgen kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis.................................................................................. 13 A. Einleitung .................................................................................................. 17 I. Hinführung zum Thema: Das „Böckenförde-Diktum“....................... 17 II. Die veränderte religionssoziologische Lage in Deutschland und die Diskussion um das Neutralitätsgebot ................................................. 24 1. Die veränderte religionssoziologische Lage .................................. 26 2. „Flexible Kontinuität“ des Religionsverfassungsrechts?............... 29 3. Das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität in der aktuellen Diskussion ...................................................................... 31 III. Gang der Untersuchung ..................................................................... 33 B. Das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität.............................. 35 I. Das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität im Verständnis des Bundesverfassungsgerichts ..................................... 35 1. Verfassungsrechtliche Herleitung des Gebots der religiös- weltanschaulichen Neutralität – „offene Neutralität“ .................... 35 2. Normativer Status des Gebots der religiös-weltanschaulichen Neutralität ...................................................................................... 38 a) Das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität als Rechtsprinzip mit Verfassungsrang .......................................... 39 b) Die religiös-weltanschauliche Neutralität als heuristischer Begriff ........................................................................................ 39 c) Aufgabe des Gebots der religiös-weltanschaulichen Neutralität .................................................................................. 40 d) Stellungnahme ........................................................................... 41 3. Die normative Basis des Gebots der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates ................................................................... 42 a) Die Glaubensfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 GG............................. 42 b) Das Verbot der Staatskirche nach Art. 137 Abs. 1 WRV i.V.m. Art. 140 GG..................................................................... 45 aa) Moderate Interpretation des Verbots der Staatskirche ........ 46 bb) Strenge Interpretation des Verbots der Staatskirche ........... 47 10 cc) Stellungnahme ..................................................................... 48 c) Art. 3 Abs. 3 GG und Art. 33 Abs. 3 GG................................... 50 4. Fazit: Die religiös-weltanschauliche Neutralität nach dem Grundgesetz ................................................................................... 51 a) Gehalt des Gebots der religiös-weltanschaulichen Neutralität aufgrund seiner normativen Basis im Verständnis des...

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