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Fragen der Phraseologie, Lexikologie und Syntax

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Edited By Hanna Biadun-Grabarek

In diesem Buch werden vorläufige Ergebnisse der Sprichwortforschung der Mitarbeiter des Lehrstuhls für Angewandte Linguistik und Translatorik der Universität Gdańsk präsentiert. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden syntaktische, semantische und pragmatische Aspekte erörtert. Im Zentrum der Analyse stehen deutsche Sprichwörter und Bauernregeln, die mit den polnischen Entsprechungen kontrastiert werden, wobei auch translatorische Probleme angeschnitten werden. Weiterhin enthalten ist ein Beitrag über Tiernamen als Komponenten der Bildlichkeit in Phraseologismen, sowie zwei Beiträge, die sich mit der Valenzforschung und dem Schicksal der DDR-spezifischen Lexik in den polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache aus der Zeit kurz nach der Wende befassen.

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Anna Nieroda-Kowal (Koszalin): Zum Schicksal der DDR-spezifischen Lexik in polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache kurz nach der Wende

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Zum Schicksal der DDR-spezifischen Lexik in polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache kurz nach der Wende Anna Nieroda-Kowal (Koszalin) Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Analyse der DDR-spezifischen Lexik in den polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache, die kurz nach der Wende erschienen sind. Das Objekt der Analyse sind Texte in drei populären Lehrbü- chern, die für unterschiedliche Altersgruppen bestimmt waren: „Anfang und Fortschritt 1“, „Deutsch mal anders 4“ und „Akademicki podrcznik jzyka niemieckiego”. Einzelanalysen Für die Grundschule war das Lehrbuch „Anfang und Fortschritt 1“ (Wydaw- nictwa Szkolne i Pedagogiczne, Warszawa 1991) von Joanna und Norbert Honsza bestimmt. Die einzelnen Lehrbucheinheiten vermitteln Alltagswort- schatz. Den Schülern wird Lexik zu folgenden Sachbereichen vermittelt: „Fami- lie“, „Freunde und Bekannte“, „Supermarkt“, „Vorstellung“, „Besuch“, „Restau- rant“, „Geburtstag“, „Auskunft“, „Schule“, „Deutschstunde“, „Mahlzeiten“, „Sonntag zu Hause“, „Hauspflichten“, „Frage nach dem Weg“, „Reise“, „Krankheit“, „Wetter“ und „Ferienpläne". Die landeskundlichen Informationen begrenzen sich nur auf Dresden und „Fasching in Deutschland“. Die 1991 erschienene 9. Ausgabe dieses bewährten Lehrbuches wurde hin- sichtlich der landeskundlichen Informationen nicht ausreichend auf den aktuel- len Stand gebracht. So finden wir darin noch Sätze wie: Familie Faber wohnt in Dresden. Dresden liegt in der DDR. (S. 10) Herr Nowak fährt heute in die DDR. (S. 73) Ich gehe heute ins Schwimmbad und dann in eine Versammlung im Ju- gendklub. (S. 100) Ein Jahr nach der Auflösung der DDR und der Wiedervereinigung der neuen Bundesländer mit der BRD (3.10.1990) leben die Helden mancher Texte...

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