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Max Dauthendey- Gauguin der Literatur und Vagabund der Bohème

Mit unveröffentlichten Texten aus dem Nachlass

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Aleksandra Rduch

Max Dauthendey, ein vergessener Dichter-Maler-Fotograf-Vagabund der Moderne aus Würzburg, ist das Kind der Bohème. Eine enorme Veranlagung für wahrnehmungsreiche Erfassung seiner Lebenswelt zog den Farbendichter immer wieder in die weite Welt. Seinen Werdegang im symbiotischen Kontakt zu ästhetischen Einflüssen der Jahrhundertwende (im Besonderen des Impressionismus und Jugendstils) nachzuzeichnen, gehört zum ersten Teil dieses Buches. Das Œuvre des Würzburger Exoten wird hierbei in die Hauptphasen seines Lebens eingebettet und abstrahiert. Aus den Makroanalysen zur Epoche ergeben sich Mikroanalysen besonders seines unbekannten Spätwerkes. Im Anhang werden bisher unpublizierte Texte aus dem Nachlass kommentiert, welche die moderne Weltauffassung eines poeta minor, aber nicht unbedingt eines Satelliten-Künstlers der Geisteszyklopen (Dehmel, Rilke, George, Przybyszewski unter anderen) schildern.

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Inhaltsverzeichnis

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Danksagung ........................................................................................................... 5 I. Einleitung ...................................................................................................... 9 1. Zum Forschungsstand ................................................................................... 11 2. Zur Erschließung der Dichterbiographie ...................................................... 13 3. Zu anderen Schwerpunkten der Arbeit (Ziel, Wahl der Primärtexte, Methode) ...................................................................................................... 19 II. Max Dauthendey als Künstler der Moderne ............................................ 27 1. Mentale Revolutionen um die Jahrhundertwende ........................................ 28 1.1 Zum Un-Begriff der Moderne ................................................................ 33 1.2 Kultur der Jahrhundertwende im Jugendstil .......................................... 41 1.3 Korrespondenz der Wort- und Bildkunst ............................................... 49 2. Exkurs: Verwirrung und Betäubung der Sinne im Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke ......................................................... 54 3. Max Dauthendeys als Bohèmien und Vagabund .......................................... 58 3.1 Menschen der Nähe ................................................................................ 60 3.2 Zufluchtsorte als Suche nach Geborgenheit ........................................... 71 3.3 Reisen als existenzielle Notwendigkeit .................................................. 77 3.4 Künstlerische Seelenverwandtschaft: Gertraud Rostosky ..................... 82 3.5 Dauthendeys Zigeunerleben in der Bohème .......................................... 95 3.6 Zum Weltanschaulichen: Konzeption der Weltfestlichkeit .................. 105 3.7 Das Kunstkonzept Dauthendeys: „Neue Ideale“ .................................. 113 III. Die Kunst des Sehens nach Max Dauthendey ........................................ 121 1. Visuelle Wahrnehmung als ästhetisches Paradigma der Moderne ............. 122 1.1 Wahrnehmung als Erkenntnis: ein philosophischer Überblick ............ 124 1.2 Die impressionistische Weltanschauung .............................................. 129 1.3 Zum Begriff der Wahrnehmung in Literatur und Psychologie ............ 136 1.4 Eroberung des Augenblicklichen: Kunst der Fotografie ...................... 142 2. Exkurs: Stefan Zweigs Kunst des Unsichtbaren oder: zur Apostrophierung der Wahrnehmung in der Moderne („Die unsichtbare Sammlung“) ................................................................. 153 3. Primat des Visuellen: Max Dauthendey als Augenmensch ........................ 156 8 Inhaltsverzeichnis 3.1 Die Wahrnehmung des Menschen: Bewunderung der äußeren Form und Symbolik der Lebensritualität ............................................. 158 3.2 Das Phänomen der Großstadt-Ästhetik: Zersplitterung der Sinne ....... 168 3.3 Die Zeitlosigkeit bei...

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