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Die Vermessung der Ehre

Zur Geschichte der Ehrenbürger, Ehrensenatoren sowie Ehrenmitglieder an deutschen Hochschulen und an der Universität Frankfurt am Main

Gunter Stemmler

Die akademische Würde der Ehrenbürger, Ehrensenatoren und Ehrenmitglieder ist eine deutsche Erfindung zu Beginn der Weimarer Zeit, als in Hochschulen eine Alternative zur Ehrenpromotion gesucht wurde. Die neuen Auszeichnungen wurden vor allem für Finanzhilfen zugunsten der jeweiligen Alma Mater gewünscht. Das Aufkommen und die Ausbreitung dieser Ehrung werden in diesem Buch in einem Überblick vorgestellt und für die Universität Frankfurt am Main detailliert dargestellt. In der Goethe-Universitdargestellt. In der Goethe-Universität ist diese akademische Würde nicht sehr bekannt; dazu hat der Einschnitt durch die NS-Zeit beigetragen. Das Internet war mit seinen Datenbeständen hilfreich für diese Forschung. Außerdem wurden viele Hochschularchive angefragt: So bieten sich zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten und Chancen für zukünftige Untersuchungen.

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III Liste der Ehrenbürger und Ehrensenatoren der Goethe-Universität

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Die Johann Wolfgang Goethe-Universität verfügt über insgesamt 134 lebende sowie verstorbene Ehrenträger, davon 111 Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger sowie 47 Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren, wobei 24 Personen beide Formen der akademischen Würde erhielten. Die Reihenfolge der Namen soll nach der Abfolge im Vorlesungsverzeichnis, dann des Datums der Urkunde und schließlich der Plazierung in den Auflistun- gen in den Ordnern aus dem Universitätsarchiv einschließlich der zwei jüngeren Zusammenstellungen erfolgen.736 Die Namensschreibweise soll nach folgender Vorgabe geschehen: zuerst nach der Schreibweise auf dem Entwurf der Verleihungsurkunde, dann der selbstgewählten Form, der Schreibweise in der Familie, im Vorlesungsver- zeichnis, in der Frankfurter Biographie und schließlich im Schriftverkehr der Goethe-Universität. Diese Zielvorgabe wurde von uns in der Regel nur dann geprüft, wenn wir auf unterschiedliche Formen stießen. Titel wie Prof., Dr., Dr. h. c., Konsul, Geheimrat, Kommerzienrat bis hin zur Frau Hofrat wurden wie auch Berufs- und Ortsbezeichnungen nicht aufgenommen, da wir auch sie ei- gens hätten kontrollieren und dabei z. B. bestimmen müssen, ob sie vor oder nach Verleihung der akademischen Würde vergeben worden resp. relevant wa- ren.737 Die folgenden Angaben enthalten zum Teil Belege über diese Entscheidun- gen zur Namensschreibweise und sie schließen bisweilen Daten zur Geburt, zum Todestag bzw. -jahr sowie Hinweise zur biographischen Literatur738 ein. 736 Diese Festlegung trifft auch für den Fall einer anderen Reihenfolge von Entscheidungen im Senat zu, wo zum Beispiel Springer vor Quandt bestimmt worden war, aber im...

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