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Von Scargill zu Blair?

Der britische Bergarbeiterstreik 1984-85 als Problem einer europäischen Zeitgeschichtsschreibung

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Arne Hordt

Der Bergarbeiterstreik von 1984-85 steht, wie kein zweites Ereignis, für den Kampf um den britischen Sozialstaat in den 1980er Jahren. In dieser Arbeit werden Kriterien für eine neue, kulturhistorisch informierte, sozialgeschichtliche Sicht auf den Bergarbeiterstreik entwickelt und die noch immer gebräuchlichen zeitgenössischen Begriffe der 1980er Jahre wie «industrieller Niedergang», «Strukturwandel», «Thatcherismus» und «Klassenkampf» historisch kontextualisiert und dekonstruiert. Die bisherigen Deutungsmuster sind dem zeitgenössischen Wahrnehmungshorizont von industriellem Niedergang und Klassengegensatz verhaftet. Die vorhandene Literatur muss daher als Quelle für den Konflikt selber gelesen werden. Durch diese Historisierung der Forschung kann der Autor überzeugend eine Neuerforschung des Bergarbeiterstreiks unter regionalen und europäischen Gesichtspunkten einfordern.

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PETER LANG Frankfurt am Main · Berlin · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Wien Moderne Geschichte und Politik herausgegeben von Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel, Prof. Dr. Georg Schild, Universität Tübingen Prof. Dr. Andreas Wirsching, LMU München Band 26 PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften Arne Hordt Von Scargill zu Blair? Der britische Bergarbeiterstreik 1984-85 als Problem einer europäischen Zeitgeschichtsschreibung Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Umschlaggestaltung: Atelier Platen, Friedberg ISSN 0170-9127 ISBN 978-3-631-62511-8 © Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2013 Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. www.peterlang.de

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