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Propaganda oder Verständigung?

Instrumente französischer Kulturpolitik in Südbaden 1945-1949

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Daniela Högerle

Die unmittelbaren Nachkriegsjahre sind in der französischen Besatzungszone von einer außergewöhnlichen Blüte des kulturellen Lebens gekennzeichnet. Von Theater- und Kinovorstellungen über Konzerte und Ausstellungen wurde der Bevölkerung eine Vielzahl an Veranstaltungen geboten. Verlage, Volkshochschulen, Centres de Documentation und Instituts Français wurden gegründet und leisteten einerseits einen Beitrag zur Demokratisierung und Umerziehung der Deutschen, andererseits dienten sie dem deutsch-französischen Austausch und der Verbreitung der französischen Kultur. Ein besonders wichtiger Aspekt französischer Kulturpolitik war die Steigerung des französischen Prestiges. Kultur wurde sowohl als Propagandainstrument als auch als Mittel der Verständigung eingesetzt. Vor dem Hintergrund der Intention der französischen Kulturpolitik steht deren Realisierung im Mittelpunkt der Arbeit. Am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau wird der Fragestellung nach der Umsetzung der Kulturpolitik und der Resonanz auf die vielfältigen kulturellen Aktivitäten nachgegangen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2011/2012 von der Philologi- schen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als Dissertation ange- nommen. Eine solche Arbeit wäre nicht möglich gewesen, ohne die Unterstüt- zung vieler Menschen. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Joseph Jurt, der mich über den langen Zeitraum in meinem Forschungsvorhaben stets unterstützt und bestärkt hat. PD Dr. Michael Einfalt danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens. Während meiner Recherchen habe ich in Bibliotheken und Archiven die un- terschiedlichsten Personen kennen gelernt, die mir interessante und wertvolle Gesprächspartner waren. Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, allen voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Archive in Freiburg, Colmar und Nantes. Mein herzlichster Dank gilt meinen Eltern Waldemar und Marie-Laure Högerle, meinem Bruder Patrick mit Familie, meinem Großonkel Jean Moiroux und meinen Freunden: Sie alle waren mir eine große Hilfe und haben immer an das Gelingen meiner Doktorarbeit geglaubt. Freiburg im Breisgau, 2012 Daniela Högerle

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