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Mistrades bei Börsengeschäften

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Elisabeth Heuser

Wenn es infolge eines Fehlers beim Zustandekommen von Börsengeschäften zu nicht marktgerechten Preisen kommt, spricht man von Mistrades. Die Börsen sehen hierfür in ihren Geschäftsbedingungen regelmäßig Aufhebungsmöglichkeiten vor. Diese Arbeit untersucht öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Aspekte einer Aufhebung. Im öffentlich-rechtlich ausgestalteten Börsenhandel wird die Vertragsaufhebung als Verwaltungsakt eingeordnet. Dies führt zur Auseinandersetzung mit Fragen der Berufs- und Eigentumsfreiheit. Die Ähnlichkeit eines Mistrades mit den Anfechtungsgründen des Bürgerlichen Gesetzbuches leitet zu einer privatrechtlichen Beurteilung sowie dem Aufsuchen von Gestaltungsmöglichkeiten im Mehrpersonenverhältnis. Schließlich werden die einzelnen Mistrade-Regelungen der deutschen Börsen behandelt.

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Vorwort

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Diese Arbeit wurde im April 2011 bei der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen als Dissertation vorgelegt. Die Änderungen der Regelwerke der Frankfurter Wertpapierbörse konnten bis Dezember 2012 be- rücksichtigt werden. Bei Literatur und Rechtsprechung konnten ebenfalls Veröf- fentlichungen bis Ende des Jahres 2012 eingearbeitet werden. Die Berücksichti- gung späterer Veröffentlichungen war vereinzelt möglich. Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr. Horst Hammen, der diese Arbeit als Erstgutachter betreut hat. Auf seine Anregung hin habe ich mich diesem Thema zugewendet. Er hat auch die Entstehung und Veröffentlichung dieser Ar- beit durch wertvolle und hilfreiche Anregungen und Kritik gefördert und unter- stützt. Dies geschah auch während meiner interessanten und lehrreichen Tätig- keit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Deutsches und Europäisches Bank- und Kapital- marktrecht, die mir in bester Erinnerung bleiben wird. Herrn Prof. Dr. Benicke danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutach- tens. Danken möchte ich auch meinen Eltern für ihre bedingungslose Unterstützung während des gesamten Zeitraums der Promotion. Dieser Dank gilt nicht minder meinem Freund Till Regenhardt, der mich auch in schwierigen Phasen der Dis- sertation stets aufgeheitert hat. Frankfurt am Main, im September 2013

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