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Wie von Gott reden?

Ansätze der Theologie im 20. Jahrhundert

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Hanjo Sauer

Das 20. Jahrhundert zeichnet sich durch tief greifende Umbrüche in der Theologie aus. In sehr unterschiedlichen Ansätzen suchen Theologen und Theologinnen unter den Bedingungen ihrer Zeit das Geheimnis Gottes zur Sprache zu bringen. In dreißig Porträts werden diese Ansätze mit besonderer Berücksichtigung der Verflechtung von Biografie und Werk kurz dargestellt. Neben ausführlichen Literaturhinweisen ist jeweils ein Originaltext beigefügt. So soll deutlich werden, welche Herausforderung es darstellt, authentisch von Gott zu reden.

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Vorwort

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Entstanden ist dieses Buch aus einer Vorlesung. Der Gedanke war, es Hörerinnen und Hörern als Einführung in die Theologie des 20. Jahrhun- derts in einer gut lesbaren und die Grundgedanken der einzelnen Au- toren und Autorinnen erschließenden Form an die Hand zu geben. Als Student hatte ich die ausgezeichnet lesbare und spannend dargestellte Geschichte der protestantischen Theologie im 20. Jahrhundert von Heinz Zahrnt „Die Sache mit Gott“ (München 1967) gelesen. Ich habe dieses Buch immer wieder, weil es sich so leicht und spannend liest, als eine Art Nachttischlektüre empfohlen. Die vorliegende Publikation hat einen anderen Charakter, nämlich eher den Charakter eines Lehrbuches. Lehr- bücher stehen im Ruf, wenig inspirativ und trocken zu sein. Ihnen kommt jedoch die Aufgabe zu, eine verlässliche Information zu bieten, wie wir das in ähnlicher Weise von einem Lexikon erwarten. Wichtig war mir, in den einzelnen Kapiteln auf die Verschränkung des biografischen mit dem theologischen Moment zu achten und deutlich zu machen, dass kaum eines dieser theologischen Lebenswerke ohne den gesellschaftlichen, kulturellen und (kirchen-)politischen Hintergrund zu verstehen ist, vor dem Theologie getrieben wurde. Insofern diese hier vorgelegten Texte auf Vorlesungen zurückgehen, die an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz gehalten worden sind, lag es nahe, sie im Rahmen unserer „Linzer Philosophisch- Theologischen Beiträge“ zu veröffentlichen. Danken möchte ich den He- rausgebervertretern, den Kollegen Florian Uhl, Günther Wassilowsky und Walter Raberger, sowie dem gesamten Professorenkollegium für die Auf- nahme in die...

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