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Wie von Gott reden?

Ansätze der Theologie im 20. Jahrhundert

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Hanjo Sauer

Das 20. Jahrhundert zeichnet sich durch tief greifende Umbrüche in der Theologie aus. In sehr unterschiedlichen Ansätzen suchen Theologen und Theologinnen unter den Bedingungen ihrer Zeit das Geheimnis Gottes zur Sprache zu bringen. In dreißig Porträts werden diese Ansätze mit besonderer Berücksichtigung der Verflechtung von Biografie und Werk kurz dargestellt. Neben ausführlichen Literaturhinweisen ist jeweils ein Originaltext beigefügt. So soll deutlich werden, welche Herausforderung es darstellt, authentisch von Gott zu reden.

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33. Zum Abschluss

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Diese Zusammenstellung der theologischen Ansätze von Theologen und Theologinnen des 20. Jahrhunderts ist so angelegt, dass die Einzelport- räts je auch für sich gelesen werden konnten, es also nicht zwingend not- wendig war, jeweils ein Kapitel hinter dem anderen gelesen zu haben. Zum Abschluss dieser Publikation möchte ich noch einmal meiner Über- zeugung Ausdruck geben, dass diese Darstellungen vor allem dazu Lust machen sollen, sich mit den einzelnen Personen und ihrem Werk näher zu befassen. Was mich selbst bei der Erarbeitung der Vorlesung, die die- ser Publikation zu Grunde lag, fasziniert hat, ist die jeweilige Verflechtung von Biografie und Theologie. Nicht selten war es die Überzeugungskraft der Personen, die ich persönlich kennenlernen durfte, die mich vor allem dazu motiviert haben, sich näher mit dem jeweiligen Werk zu befassen. Bisweilen ist der Gedanke nicht von der Hand zu weisen, der bereits Goe- the durchaus bewusst war, dass der Geist nicht selten schon in der Feder stirbt, der trockene Text also wenig mehr von dem lebendigen Gedanken vermittelt, der festgehalten werden soll. Überhaupt lässt sich der leben- dige Geist nicht festhalten und die Gedanken, die einmal eine feste Form gefunden haben, müssen jeweils wieder neu in einem schöpferischen Nachvollzug zum Leben erweckt werden. Kaum jemals machen wir uns in unserer Kultur bewusst, mit welch hohem Preis wir das ungeheure Sammeln von Daten und Sätzen bezahlen, nämlich mit viel lebendiger Spontaneität und Einbildungskraft. Zudem verhält es sich so, wie...

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