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Die künftige Leasingbilanzierung nach IFRS

Auswirkungen auf das Entscheidungsverhalten der Akteure

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Jane Fehr

Die Reform der internationalen Leasingbilanzierung wird als Konvergenzprojekt zwischen IASB und FASB seit dem Jahr 2006 aktiv betrieben. Diskussionspapier und Standardentwurf deuten im Kern die Abschaffung der Dichotomie in operative Leasingverhältnisse und Finanzierungsleasingverhältnisse sowie die Einführung der vollumfänglichen Bilanzierung von Nutzungsrechten an. Dieses ehrgeizige Vorhaben kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Doch welche Auswirkungen könnte eine solche Reform auf das Entscheidungsverhalten der Rechnungslegungsakteure haben? Die Arbeit greift diese Frage auf und untersucht regelinduzierte Entscheidungsänderungen der betroffenen Akteure über Experteninterviews und Inhaltsanalysen vorliegender Stellungnahmen zum Diskussionspapier und Standardentwurf. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur ex ante-Forschung mit Relevanz für den Standardsetzungsprozess.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Jahr 2012 von der Rechts- und Wirtschaftswissen- schaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth unter dem Titel „Ökonomische Konse- quenzen der neuen IFRS-Leasingbilanzierung – Auswirkungen auf das Entschei- dungsverhalten der Akteure“ als Dissertation angenommen. Die Fertigstellung dieser Arbeit verdanke ich der Unterstützung einer Vielzahl von Menschen, denen ich beson- ders herzlich danken möchte. An erster Stelle steht mein Doktorvater Rolf Uwe Fülbier, der mich während des gesamten Promotionsvorhabens außerordentlich motiviert und geprägt hat. Ihm danke ich nicht nur für die konstruktiven Gespräche, lehrreichen Erfahrungen und Projekte an seinem Lehrstuhl, sondern auch für eine tolle Startphase an der Universität Bayreuth. Als ich mich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an seinem Lehrstuhl an der WHU in Vallendar bewarb, teilte er mir in unserem ersten Gespräch mit, dass er Rufe anderer Universitäten vorliegen hätte und ein Verbleib an der WHU nicht sicher wäre. Unabhängig davon, wie seine Entscheidung ausfallen würde, versprach er mir eine tolle Promotionszeit. Nach etwas mehr als einem halben Jahr an der WHU wechselte ich an seinen neu gegründeten Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung der Universität Bayreuth und kann heute sagen: Er hat sein Versprechen gehalten. Die intensive Zeit des Lehrstuhlaufbaus mit all den kleinen und größeren Organisations- hürden hat mir ebenso Freude bereitet wie die anschließende tolle Zusammenarbeit. Ebenso herzlich danke ich Jochen Sigloch, der die Zweitbetreuung meiner Dissertation übernommen hat. Sein großes Interesse an...

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