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Deutsch-polnische Familien: Ihre Sprachen und Familienkulturen in Deutschland und in Polen

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Barbara Janczak

Dieses Buch behandelt aus vergleichender Perspektive die sprachlichen Verhältnisse und Familienkulturen von deutsch-polnischen Familien (in denen Frauen Polinnen sind) in Deutschland und in Polen. Der Ansatz ist interdisziplinär und berührt Gebiete der Soziolinguistik und der Familiensoziologie. Ziel der Studie ist zu erfahren, wie die sprachlichen und familiären Verhältnisse in deutsch-polnischen Familien aussehen und wie sie festgelegt werden. Die empirische Untersuchung besteht aus zwei Teilen: der Fragebogenuntersuchung und den Interviews. Die Arbeit liefert Erkenntnisse über die Einzelsprache und -kultur hinaus in Bezug auf Bilingualität und Bikulturalität, indem sie Auskunft über Einigungsprozesse bezüglich der Schaffung einer Familiensprache und -identität in einer bikulturellen Familie gibt.

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7. Angaben zu den Informanten

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Bevor mit der Inhaltsanalyse angefangen wird, sollen die an den Untersuchungen teil- nehmenden Personen näher vorgestellt werden. Zuerst werden die wichtigsten Anga- ben zu den an der Fragebogenuntersuchung teilnehmenden Personen, danach die zu den Interviewpartnern eingeführt. 7.1. Angaben zu den Eheleuten An der Umfrage nahmen insgesamt 136 Personen teil. Die Untersuchung ist ansatz- weise repräsentativ und lässt Tendenzen bezüglich des Sprachverhaltens in den deutsch-polnischen Familien erkennen. Die Vorstellung Informanten zum Alter, zur Ausbildung, beruflichen Tätigkeit, Ehedauer, zu Aufenthaltsmotiven und Staatsange- hörigkeit(en). 7.1.1. Alter Die Analyse der Gruppe der Befragten beginnt mit dem Vergleich des Alters von Frauen und Männern. Die meisten Befragten (n=136) sind eher mittleren bis höheren Alters. Beide Geschlechter werden zumeist in der vierten Altersgruppe (36-50) vertre- ten – 35% der Frauen und 49% der Männer. Erwähnt werden muss, dass sich die zweitgrößte Gruppe der Frauen (27%) im Alter zwischen 31-35 Jahre und sich die zweitgrößte Gruppe der Männer (32%) im Alter von 51 Jahren befindet. 46% der Frauen und nur 19% der Männer sind nicht älter als 35 Jahre. Männer sind in der ers- ten Altersgruppe (20-25 Jahre) kaum repräsentiert. Die Tatsache, dass sich nur drei Frauen in der ersten Altersgruppe (20-25 Jahre) befinden, weist auf das Verschieben der Altersgrenzen der Eheschließung hin. 54% der Frauen und 81% der Männer sind älter als 36 Jahre. Dabei ist die Zahl der Männer in der fünften Altersgruppe...

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