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Internationale Studien zur Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft

Teil 1 und Teil 2

Karl von Hardach

Wirtschafts- und Sozialhistoriker – gut eine halbe Hundertschaft aus zwölf Ländern – bieten einen bunten Strauß ihrer akademischen Arbeiten von der Antike bis zur Gegenwart. Zu Worte kommen Professoren und Praktiker (Anwälte und Archivare, Beamte und Bankiers, Gymnasiallehrer und Geschäftsleute – alle mit einem Herzen für die Historie). Sie bieten Einblicke in die Breite und Tiefe wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Untersuchungen und belegen Methodenvielfalt und Darstellungsmannigfaltigkeit wie sie heute weltweit praktiziert werden. Der Band enthält Beiträge in deutscher und englischer Sprache.

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Österreichs Wirtschaft unter sowjetischer Besatzung 1945-1955. Ansätze zu einem Überblick: Stefan Karner

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424 Silesia, in the regions of concentration of state-owned farming, in the backward north-eastern regions and in such professional groups as miners, railwaymen, nurses, teachers, farmers and shipyard workers. In the moment of EU accession, despite not questioned achievements after 1989, the Polish economy was faced with serious challenges concerning growth, its further openness to international cooperation, increase of competitiveness and above all, limitation of the unemployment level, stemming progress in living standards. Membership in the European Communities, especially profiting from wide market and EU funding, was giving bigger chances for decreasing of Pol- and’s backwardness, chiefly in relation to the Western European countries. 425 Österreichs Wirtschaft unter sowjetischer Besatzung 1945-1955 Ansätze zu einem Überblick Stefan Karner Österreich kam in den großflächigen, mittel- bis langfristigen sowjetischen Nachkriegs-Konzepten ab Dezember 1941 als Fixpunkt vor: Um vor allem Deutschland zu schwächen, verfolgte Stalin ab Jahresende 1941 die Variante, Ös- terreich nach dem Kriege von Deutschland zu trennen und als selbständigen Staat wieder zu errichten.1 Daneben schielte der Kreml nach einem Beuterecht und nach einer Positionierung Österreichs, zumindest an der Peripherie der sowjetischen Einflusszone in Europa. Westalliierte Nachkriegs-Planungen, wie eine Donau- Konföderation oder ein süddeutscher Staat, lehnte der Kreml ab. Daher trug auch die Moskauer Erklärung2 der alliierten Außenminister von Ende Oktober 1943 zwar den Intentionen Moskaus Rechnung, überließ jedoch Österreich nicht ausschließ- lich dem Moskauer Einfluss. Mit dem Hinweis auf die „Mitschuld“ Österreichs am Kriege Hitler-Deutschlands war zudem für die Gro...

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