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Internationale Studien zur Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft

Teil 1 und Teil 2

Edited By Karl von Hardach

Wirtschafts- und Sozialhistoriker – gut eine halbe Hundertschaft aus zwölf Ländern – bieten einen bunten Strauß ihrer akademischen Arbeiten von der Antike bis zur Gegenwart. Zu Worte kommen Professoren und Praktiker (Anwälte und Archivare, Beamte und Bankiers, Gymnasiallehrer und Geschäftsleute – alle mit einem Herzen für die Historie). Sie bieten Einblicke in die Breite und Tiefe wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Untersuchungen und belegen Methodenvielfalt und Darstellungsmannigfaltigkeit wie sie heute weltweit praktiziert werden. Der Band enthält Beiträge in deutscher und englischer Sprache.

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Das Berliner Schulgesetz von 2006 vor dem Bundesverfassungsgericht – Ein zeitgeschichtlich-religionshistorisches Dokument –: Reymar v. Wedel

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1174 Gulden und damit des größten Teils der erwirtschafteten Erträge nicht verhin- dern. Dennoch gelang es ihm und seinen Nachfolgern (den „Georg Fuggerischen Erben“54) sich in Konsortien neu zu formieren55 und eine drohende Insolvenz abzuwehren. Hingegen mussten die Welser im Jahre 1614 den Bankrott anmel- den, wie im 16. Jahrhundert nach den Staatsbankrotten Spaniens, Portugals und Frankreichs bereits eine Vielzahl Augsburger Firmen.56 54 Vgl. Reinhard Hildebrandt, Die „Georg Fuggerischen Erben“. Kaufmännische Tätigkeit und sozialer Status 1555-1620, Berlin 1966. 55 Maximilian Kalus, Pfeffer – Kupfer – Nachrichten. Kaufmannsnetzwerke und Handelsstrukturen im europäisch-asiatischen Handel am Ende des 16. Jahrhunderts, Augsburg 2010, S. 117, 139 ff. 56 Reinhard Hildebrandt, Der Niedergang der Augsburger Welser-Firma (1560-1614), in: Häber- lein/Burkhardt (Hg.), Welser, S. 265 ff. 1175 Das Berliner Schulgesetz von 2006 vor dem Bundesverfassungsgericht – Ein zeitgeschichtlich-religionshistorisches Dokument – Reymar v. Wedel Vorbemerkung Dieser Text ist die Verfassungsbeschwerde einer 13-jährigen Berliner Schülerin und ihrer Eltern gegen das vom dortigen Abgeordnetenhaus 2006 beschlossene Ethikgesetz. Danach muss jeder Schüler unabhängig von seiner religiösen Über- zeugung am staatlichen Ethikunterricht teilnehmen. Das Gesetz verbietet den Schülern, sich stattdessen zum Religionsunterricht ihrer Konfession abzumelden. Rechtsanwälte R.&H. v. Wedel – Schellendorffstr. 5 – 14199 Berlin Bundesverfassungsgericht 24.04.2006 Schloßbezirk 3 76131 Karlsruhe Verfassungsbeschwerde der Schülerin N.N., der Pfarrerin N.N. und des Dipl.-Ing. N.N. wegen des Gesetzes zur Änderung des Berliner Schulgesetzes Wir überreichen Vollmacht der Beschwerdeführer und beantragen festzustellen, § 12 Abs. 6 Satz 1 des Gesetzes des Berliner Abgeordnetenhauses zur...

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