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Sprache in der Smartphone-Werbung

Eine Untersuchung der Homepage-Werbetexte bei Apple iPhone, Samsung Galaxy Nexus, Sony Xperia und Nokia Lumia

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Daria Monihart M.A.

Sprache ist eines der wichtigsten Instrumente der Werbung, so auch in der Smartphone-Werbung. Die Smartphones sind als Produktgruppe deshalb so interessant, da sie einen ziemlich neuen Markt für ein breites Publikum darstellen, einen sehr schnellen Erneuerungszyklus aufweisen und durch einen relativ schnellen Innovationsfortschritt gekennzeichnet sind. Als allgemeine Zielgruppe dieser Geräte können technikinteressierte, kommunikative und sozial vernetzte Personen gelten. Erwähnenswert ist auch, dass es auf dem Smartphone-Markt viele starke Mitbewerber gibt. Von all diesen Tatsachen wird die Sprache in der Smartphone-Werbung geprägt. Das Buch beschäftigt sich mit den sprachlichen Besonderheiten der Smartphone-Werbung sowie mit Gemeinsamkeiten bzw. Unterschieden zwischen den Werbetexten einzelner Smartphone-Hersteller (Apple, Sony, Nokia, Samsung) und geht dabei ganz besonders auf die Werbetexte der Marktführer (Apple, Samsung) ein.

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5 Zusammenfassende Ergebnisse und Schlussfolgerungen

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An dieser Stelle werden die wichtigstem Erkenntnisse, die in dieser Arbeit ge- wonnen wurden, noch einmal zusammengefasst. 1) Es ließen sich einige gemeinsame Besonderheiten der Werbetexte für Smartphones, die auf den offiziellen Websites der Hersteller platziert sind, feststellen. a. Alle untersuchten Werbetexte (v.a. die Texte der Marktführer) waren ziemlich umfangreich und den Lesbarkeitsformeln zu- folge tendierten sie dazu, etwas schwer zu lesen zu sein. b. In den untersuchten Werbetexten kamen nicht selten fremd- sprachige Elemente vor. Diese Elemente stammten grundsätz- lich aus der englischen Sprache. Durch englischsprachige Ele- mente wurde sehr häufig die Umgangssprachlichkeit der Aus- drucksweise betont (z.B. Power, Songs statt Kraft bzw. Lieder). c. Ziemlich oft wurden in den Werbetexten auch Fachwörter ge- braucht. Diese Wörter kamen meist im Fließtext und nicht etwa in den Headlines vor. Fachwörter wurden in den Texten kaum erläutert. d. In den untersuchten Werbetexten wurden keine Metapher und keine Phraseologismen mit einer starken Idiomatizität verwen- det. Vermutlich lag es daran, dass diese Elemente in den Tex- ten, die modernen technischen Geräten gewidmet sind, „zu ma- lerisch“ wirken würden oder sogar durch die eventuelle Alter- tümlichkeit der Ausdrucksweise in Konflikt mit der Innovation treten könnten e. Es hat sich ebenfalls herausgestellt, dass in den Werbetexten nicht nur positiv formulierte, sondern auch durchaus negierend formulierte Sätze anzutreffen sind. Die Negationen dienten al- lerdings zum Schaffen eines Kontrasts, damit die Produktvor- teile noch offenkundiger wirken. f. Ab und zu sind...

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