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Handwörterbuch des Sportmanagements

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Edited By Thomas Bezold, Lutz Thieme, Gerhard Trosien and Ronald Wadsack

Es gibt in Deutschland eine große Zahl von Organisationen, deren zentrale Aufgabe mit dem Management von Sport verbunden ist. Dazu zählen u. a. Sportvereine, Sportverbände, Profiunternehmen, kommerzielle Sportanbieter wie Fitnessstudios oder Marketingagenturen, die sich schwerpunktmäßig der Vermarktung von Sport verschrieben haben. Das gemeinsame Thema ist, die Umfeldbedingungen sowie die Durchführung von Sportangeboten und -veranstaltungen zielführend unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu gestalten. In der zweiten Auflage dieses Handwörterbuches haben Fachleute aus verschiedenen Themenbereichen des Sportmanagements mehr als 70 zentrale Begriffe aufgenommen und kompakt dargestellt. Die Stichworte der ersten Auflage wurden durchgehend überarbeitet, aktualisiert und sind um eine reichhaltige Literaturliste ergänzt, so dass Studierende und Praktiker aus einschlägigen Arbeitsbereichen hier fundierte Informationen zu dem Thema und der möglichen Vertiefung erhalten.

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Sportmanagement

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Gerhard Trosien I. Begriffsbestimmung; II. Aufkommen des Sportmanagements; III. Aufgaben im Sportmana- gement; IV. Ausbildungswege, Professionalisierung, Formen, Funktionen, Folgen; V. The- menfelder des Sportmanagements; VI. Entwicklungsperspektive. I. Begriffsbestimmung Zunehmend hat sich von der Wirtschaftswissenschaft eine Disziplin verselb- ständigt, die erst nach 1950 aufgekommen und heute Allgemeingut geworden ist: Der Begriff Management ist gegenwärtig in Praxis und Theorie soweit ge- läufig, dass eine Managementwissenschaft, eine Managementlehre sowie zahllo- se Managementanwendungsfelder kaum noch überschaubar sind. Tatsächlich finden wir so in ziemlich allen Gebieten zumindest Angaben bzw. Ansätze, Ma- nagementaspekte zu berücksichtigen. Was macht den Managementbegriff derart po-pulär bzw. in so viele Bereiche übertragbar? Management soll im Folgenden Handlung und Struktur bedeuten. Damit ist – zunächst vor wirtschaftsbezogenen Hintergründen – die Frage nach den Per- sonen gestellt, die als Manager befugt oder bestellt sind, relevante Entscheidun- gen zu treffen. Es ist aber auch die Frage nach Organisationen gestellt, die struk- turell nach Managemententscheidungen aufgestellt sind. Die Anwendungsfähig- keit von Management nach Handlung und Struktur ist nun (fast) überall gege- ben: Selbst wenn ein Eigentümer eigentlich kein Manager ist, so sind doch viele sei-ner Entscheidungen Management; selbst wenn es sich um Nonprofit- Organisa-tionen handelt, können auch in diesen Organisationsstrukturen zahlrei- che Entscheidungen als Management verstanden werden. II. Aufkommen des Sportmanagements Bestimmt diese Vieldeutigkeit des Managementbegriffes einerseits seine Karrie- re in Alltag und Wissenschaft, so erschwert andererseits dieselbe Vieldeutigkeit den Aufbau einer Systematik. Wird der Versuch unternommen, Sport und Mana- gement aufeinander zu beziehen, so...

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