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Handwörterbuch des Sportmanagements

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Edited By Thomas Bezold, Lutz Thieme, Gerhard Trosien and Ronald Wadsack

Es gibt in Deutschland eine große Zahl von Organisationen, deren zentrale Aufgabe mit dem Management von Sport verbunden ist. Dazu zählen u. a. Sportvereine, Sportverbände, Profiunternehmen, kommerzielle Sportanbieter wie Fitnessstudios oder Marketingagenturen, die sich schwerpunktmäßig der Vermarktung von Sport verschrieben haben. Das gemeinsame Thema ist, die Umfeldbedingungen sowie die Durchführung von Sportangeboten und -veranstaltungen zielführend unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu gestalten. In der zweiten Auflage dieses Handwörterbuches haben Fachleute aus verschiedenen Themenbereichen des Sportmanagements mehr als 70 zentrale Begriffe aufgenommen und kompakt dargestellt. Die Stichworte der ersten Auflage wurden durchgehend überarbeitet, aktualisiert und sind um eine reichhaltige Literaturliste ergänzt, so dass Studierende und Praktiker aus einschlägigen Arbeitsbereichen hier fundierte Informationen zu dem Thema und der möglichen Vertiefung erhalten.

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Sportmarketing

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Florian Riedmüller I. Marketing-Mangement als Leitkonzept; II. Marketing-Verständnis; III. Marketing-Struktu- ren; IV. Marketing-Instrumente; V. Entscheidungsorientiertes Marketing; VI. Marketingrele- vante Besonderheiten des Sports; VII. Zukunft des Sportmarketing. I. Marketing-Management Die zunehmende Nachfrage nach Sport von Sportlern und Zuschauern in den letzten Jahren ist auch nicht unerheblich auf eine zunehmende Professionalisie- rung der Angebotsstrukturen von Sportorganisationen zurückzuführen. Unter- nehmen, die den Sport wirtschaftlich unterstützen, haben ihren Geschäftspart- nern in der Vergangenheit häufig mangelnde Fähigkeiten hinsichtlich der Dienstleistungs- und Servicequalität unterstellt. Gerade von Sponsorenseite war immer wieder der Vorwurf zu hören, die Vereine wollten nur eine finanzielle Unterstützung, seien aber gar nicht an der Erreichung der partnerschaftlich ver- einbarten Kommunikationsziele interessiert. Auch wenn es in der Sportbranche nach wie vor Bereiche gibt, die stellvertretend für „halbseidene“ Geschäfts- praktiken stehen, so hat sich die Mehrheit der Akteure heute Strukturen und Managementpraktiken angeeignet, die eine stark verbesserte Außenorientierung erkennen lassen. Außenorientierung in Kombination mit Erwerbsorientierung können aus Sicht des Marketing als die beiden entscheidenden Faktoren für einen professio- nellen Management-Ansatz im Sport gewertet werden: Je mehr sich ein Anbieter an den Wünschen und Bedürfnissen seiner potentiellen Nachfrager orientiert, umso mehr Kunden wird er auch erreichen. Die Erwerbsorientierung stellt in diesem Zusammenhang sicher, dass die ökonomische Grundlage einer langfris- tigen Gewinn- bzw. Überschusserzielungsabsicht sichergestellt ist und damit die Einnahmen- und Ausgabenstrukturen in einem entsprechenden Rahmen geplant und kontrolliert werden. Das Marketing-Management der Anbieter in der Sport- branche...

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