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Zur analogen Anwendung des § 988 BGB beim rechtsgrundlosen Besitzerwerb

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Tobias Preuß

Die Frage der analogen Anwendbarkeit des § 988 BGB auf den rechtsgrundlosen Besitzerwerb ist ein Klassiker unter den Streitfragen des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses. Ausgangspunkt der Kontroverse ist die Besserstellung des redlichen Besitzers gegenüber dem redlichen Kondiktionsschuldner. Ersterer haftet nach §§ 987 ff. BGB grundsätzlich nicht auf Nutzungsersatz, Letzterer ist nach § 818 Abs. 1 BGB zur Herausgabe der Nutzungen verpflichtet. In den zu diesem Wertungswiderspruch bislang entwickelten Theorien kommt der Wille des Gesetzgebers nur unzureichend zur Geltung. Der Fokus dieser Arbeit liegt also auf folgender Frage: Lässt sich, unter Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte der einschlägigen Vorschriften, eine Gleichstellung erreichen?

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .......................................................................................XI § 1 Einleitung ...................................................................................................... 1 A. Problem- und Zielstellung..................................................................... 1 B. Wissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitshypothesen................. 6 § 2 Verstehen des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses als Grund- voraussetzung für die Lösung des Ausgangsfalles ....................................... 9 A. Zur Entstehungsgeschichte des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses.... 9 B. Charakteristik des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses ...................... 13 C. Gegenstand und Rechtsnatur der Ansprüche aus §§ 987-1003 BGB. 16 D. Regelungszweck der §§ 987-1003 BGB............................................. 23 I. Herrschende Meinung................................................................. 23 II. Mindermeinung 1........................................................................ 24 III. Mindermeinung 2........................................................................ 25 IV. Stellungnahme............................................................................. 30 E. Konkurrenzen...................................................................................... 31 I. Grundsatz .................................................................................... 31 II. Ausnahmen ................................................................................. 32 III. Konkurrenzen im Einzelnen ....................................................... 35 1. Verhältnis zu vertraglichen Ansprüchen ................................ 35 2. Verhältnis zur Geschäftsführung ohne Auftrag...................... 35 3. Verhältnis zum Deliktsrecht ................................................... 36 4. Verhältnis zum Bereicherungsrecht........................................ 37 a) Nutzungsersatz.................................................................... 37 b) Verwendungsersatz............................................................. 37 § 3 Verstehen des Bereicherungsrechts als Grundvoraussetzung für die Lösung des Ausgangsfalles ......................................................................... 43 A. Zur Entstehungsgeschichte des Bereicherungsrechts ......................... 43 B. Charakteristik des Bereicherungsrechts.............................................. 46 Inhaltsverzeichnis VIII C. Gegenstand und Rechtsnatur der Ansprüche aus §§ 812-822 BGB... 54 D. Regelungszweck der §§ 812-822 BGB............................................... 58 E. Konkurrenzen...................................................................................... 59 § 4 Entstehung des Wertungswiderspruches und dessen Handhabung durch die Rechtsprechung – dargestellt an den wichtigsten Entscheidungen....... 61 A. Zur Entstehung des Wertungswiderspruches...................................... 61 B. Umgang der Rechtsprechung mit dem Wertungswiderspruch – dargestellt an den wichtigsten Entscheidungen .................................. 63 I. Die Rechtsprechung des Reichsgerichts ..................................... 63 1. Entscheidung 1........................................................................ 63 2. Entscheidung 2........................................................................ 66 3. Entscheidung 3........................................................................ 70 4. Entscheidung 4 („Rübengelder-Fall“) .................................... 73 5. Weitere Entwicklung .............................................................. 82 II. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ........................... 83 § 5 Aktueller Forschungsstand...

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