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Abbruch der Zahlungsströme als Mittel zur Bekämpfung unerlaubter Internetglücksspiele

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Christina Brugger

Ausländische Onlineglücksspiele bilden die Achillesferse nationalen Glücksspielrechts. Mit § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 GlüStV 2008, der Ermächtigung zur Unterbindung des Zahlungsflusses für unerlaubte Glücksspiele, schlägt der Gesetzgeber einen neuen Weg ein und geht diesen auch im GlüÄndStV 2012 weiter: Er rückt die Finanzinfrastruktur in den Fokus. Dabei kann er von den Erfahrungswerten der US-Behörden profitieren, deren umfangreiches Gesetzeswerk UIGEA die technische Sperre von Kreditkartentransaktionen zum Gegenstand hat. Der Wortlaut der Eingriffsnorm des GlüStV 2008 ist allerdings knapp und enthält zahlreiche Unklarheiten, angefangen vom Adressatenkreis bis hin zur Störerqualität. Ihnen widmet sich die Arbeit mit Ausblick auf die Novellierung der Vorschrift und unter Einbettung in den regulativen Rahmen. Dieser endet nicht auf der Ebene Unionsrecht, sondern reicht weit in das Welthandelsrecht hinein.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ................................................................................................................. 5 Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................... 17 Einführung .......................................................................................................... 23 A. Fragestellungen der Arbeit ............................................................................ 23 … „kein Markt wie jeder andere“ ................................................................. 23 … grenzenloses Surfen ................................................................................. 24 … die Grundformel: Glücksspiel = Spiel um Geld ....................................... 25 … Idee mit Zukunft ....................................................................................... 26 … noch vieles offen ...................................................................................... 27 B. Aufbau der Untersuchung ............................................................................. 28 I. Teil 1: Skizzierung des Rechtsrahmens ................................................. 29 II. Teil 2: Anwendbarkeit deutschen Straf- und Verwaltungsrechts auf Internetglücksspiele ............................................................................... 29 III. Teil 3: Der Abbruch der Zahlungsströme .............................................. 30 IV. Teil 4: Vereinbarkeit der Ermächtigungsnorm für Zahlungssperren mit Verfassungs- und Unionsrecht ........................................................ 31 V. Teil 5: Die welthandelsrechtliche Perspektive ...................................... 31 VI. Schlussbetrachtung ................................................................................ 31 1. Teil: Skizzierung des Rechtsrahmens ............................................................ 33 A. Glücksspielbegriff ......................................................................................... 34 I. Überwiegende Zufallsabhängigkeit ....................................................... 35 II. Gewinnerwartung .................................................................................. 36 III. Einsatz bzw. Entgelt .............................................................................. 37 IV. Öffentlichkeit ........................................................................................ 38 B. Begriffsklärung: Veranstaltung von Glücksspielen im Internet .................... 39 I. Inhaltliche Reichweite des Internetverbotes .......................................... 39 II. Irrelevanz des Interneteinsatzes bei Ereignis ........................................ 41 C. Glücksspielformen im Internet ...................................................................... 42 I. Lotterien ................................................................................................ 43 II. Sportwetten ........................................................................................... 43 8 III. Poker ..................................................................................................... 45 IV. Casinospiele .......................................................................................... 46 V. Neuere Spielformen im Internet ............................................................ 48 D. Ergebnis zu den Abschnitten A bis C ............................................................ 48 E. Einbettung der Regelungen zu Onlineglücksspielen in den Rechts- rahmen ........................................................................................................... 48 I. Vorwiegend dualistische Struktur des deutschen Glücksspielrechts ....... 49 1. Bundesrechtlich normierte Glücksspielformen ................................ 50 2. Landesrechtliche Kompetenzbereiche ............................................. 51 II. Fortschreibung des Monopols für Lotterien und Sportwetten unter dem GlüStV 2008 .................................................................................. 53 III. Regelungsgehalt des GlüStV 2008 unter Berücksichtigung des Oddset-Urteils ....................................................................................... 55 1. Zielsetzungen des GlüStV 2008 ...................................................... 55 2. Wichtige Neuerungen im GlüStV...

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