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Unternehmensnachfolge und Wegzugsbesteuerung

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Stephan Hoyer

Das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven aus Kapitalgesellschaftsbeteiligungen, die der Anteilseigner in seinem Privatvermögen hält, droht verloren zu gehen, wenn der Anteilseigner seinen deutschen Wohnsitz aufgibt. Gemäß dem Abkommensrecht steht nämlich dem Ansässigkeitsstaat das Besteuerungsrecht an dem Veräußerungsgewinn aus den Anteilen zu. Um diesem Verlust des Besteuerungsrechts entgegenzuwirken, fingiert § 6 AStG einen Veräußerungsgewinn. Diese Arbeit befasst sich mit der im Zuge der Neufassung der Norm erfolgten Erweiterung des § 6 AStG auf Fälle der Unternehmensnachfolge. Dabei steht eine an den Prinzipien der Entstrickung, des Unionsrechts und des Abkommensrechts orientierte Anwendung der Vorschrift auf die verschiedenen Nachfolgekonstellationen im Mittelpunkt.

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Inhaltsverzeichnis

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VORWORT ........................................................................................................................ VII EINLEITUNG ....................................................................................................................... 1 KAPITEL 1: ÜBERBLICK ÜBER DIE VORSCHRIFT ..................................................... 4 A. Zweck des § 6 AStG ......................................................................................................... 4 B. Geschichte des § 6 AStG .................................................................................................. 5 C. Der Tatbestand der Norm.................................................................................................. 6 I. Der Grundtatbestand des § 6 Abs. 1 Satz 1 AStG ...................................................... 6 1. Natürliche Person ...................................................................................................... 7 2. Zehnjahresfrist ........................................................................................................... 7 3. Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht .......................................................... 8 4. Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ................................................................. 10 II. Die Ersatztatbestände ............................................................................................... 11 1. § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AStG .................................................................................. 11 2. § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AStG .................................................................................. 12 3. § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AStG .................................................................................. 12 4. § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 AStG .................................................................................. 13 III. Rechtsfolge .............................................................................................................. 13 IV. Das Entfallen der Steuer nach § 6 Abs. 3 AStG ...................................................... 14 V. Die Stundung der Steuer nach § 6 Abs. 4 AStG ...................................................... 16 VI. Die zinslose Stundung der Steuer nach § 6 Abs. 5 AStG ....................................... 17 1. Stundungsvoraussetzung ......................................................................................... 17 2. Widerruf der Stundung ............................................................................................ 18 VII. Verlustberücksichtigung nach § 6 Abs. 6 AStG ..................................................... 20 VIII. Mitwirkungspflicht nach § 6 Abs. 7 AStG ............................................................. 21 KAPITEL 2: SYSTEMATISIERUNG DER VORSCHRIFT ............................................. 22 A. Ergänzung von § 6 Abs. 1 Satz 1, 2 Nr.1-3 AStG um das ungeschriebene Merk- mal des Ausschlusses oder der Beschränkung des deutschen Besteuerungsrechts ............. 22 I. Der Wille des Gesetzgebers ....................................................................................... 24 X II. Die verfassungsrechtliche Problematik...................................................................... 27 1. Art. 3 Abs. 1 GG und seine Ausformung im Steuerrecht ........................................ 27 2. Das Realisationsprinzip als besondere Ausformung des Leistungsfähigkeits- prinzips .................................................................................................................... 29 3. Durchbrechung des Realisationsprinzips................................................................. 29 4. Rechtfertigung der Durchbrechung ......................................................................... 31 a) Wegzugsbesteuerung als ultima...

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