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Die Sexualstraftaten im polnischen Strafkodex im Vergleich zum deutschen Strafgesetzbuch

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Monika Lipinska

Die Arbeit erläutert am Beispiel Polens und Deutschlands den Prozess der Sexualstrafrechtsumwandlung und stellt damit die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Rechtsordnungen dar. Die Autorin beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Sexualstrafrechts in Polen und Deutschland, besonders die sozial-wirtschaftlichen Grundlagen der Reformbestrebungen. Es folgt der Rechtsvergleich der gegenwärtigen Regelungen der beiden Länder. Das traditionelle Verständnis, dass Sexualität als solche unmoralisch sei, hat in Polen noch viele Anhänger. Die Ansicht, dass der Schutz des Strafrechts nunmehr der Freiheit des Individuums im sexuellen Bereich dienen soll, ist zwar nicht neu, wird aber selten vertreten. Im Gegensatz zum polnischen Strafrecht dient das deutsche Strafrecht nicht mehr dem Schutz einer bestimmten sittlichen Sexualordnung. Diese Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Schließung einer Forschungslücke im Rahmen des Rechtsvergleichs über polnisches und deutsches Sexualstrafrecht.

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Anhang Nr. 1

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Auszug aus Makowski’s Entwurf von 1926, XVII. Abschnitt „Die Straftaten ge- gen die geschlechtliche Sittlichkeit“ Auszug aus Makarewicz’sches Entwurf, XIII Abschnitt „Unzuchtsstraftaten“ Auszug aus dem Kommissionsentwurf von 1931, XXXII. Abschnitt „Unzucht“ Auszug aus dem Strafkodex von 1932, XXXII. Abschnitt „Unzucht“903 903 Polnisches Strafrecht, (Strafgesetzbuch und Verordnung betr. Übertretungen) mit Einfüh- rungsbestimmungen (Dz. U. R. P. Nr. 60 vom 15. 7. 1932, Pos. 571/72/73) in deutscher Übersetzung, Poznań, 1932. 288 Monika Lipińska M ak ow sk i’s E nw ur f v om 1 92 6 M ak ar ew ic z’ sc he E nt w ur f K om m is si on se nt w ur f v om 1 93 1 St G B 1 93 2 (p ol ni sc he s S tra fr ec ht m it Ei nf üh ru ng sb es tim m un ge n in de ut sc he r Ü be rs et zu ng ) X V II A bs ch ni tt „ D ie S tr af ta te n ge ge n di e ge sc hl ec ht lic he Si ttl ic hk ei t“ V on A rt . 9 9 bi s 1 10 M E X II I A bs ch ni tt „U nz uc ht ss tr af ta te n“ V on A rt . 1 53 b is 1 62 E X X X II A bs ch ni tt „U nz uc ht “ V on A...

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