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Die Zinsschrankenregelung des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008

Ein Überblick fokussiert auf die Anwendung bei Personengesellschaften

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Niklas Todsen

Die Einordnung des Konstrukts Zinsschranke in das weitgehend ungeklärte System der steuerlichen Gewinnermittlung von Personengesellschaften führt zu Unsicherheiten, die diese Arbeit beleuchtet. In einem ersten Schritt werden dazu bestehende Unklarheiten hinsichtlich der Anwendungsweise der Zinsschranke auf Personengesellschaften aufgezeigt. In einem zweiten Teil der Arbeit zeigt der Verfasser auf, inwieweit die Zinsschrankenregelung mit dem System der Besteuerung von Personengesellschaften in Einklang zu bringen ist. Praxisnahe Lösungsmöglichkeiten werden hierzu entwickelt. In einem dritten Teil der Arbeit wird die Zinsschranke mit vergleichbaren Unterkapitalisierungsvorschriften anderer Länder verglichen, um die Wirkungsintensität der Zinsschranke auf Personengesellschaften auch im internationalen Kontext einordnen zu können.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................ 21 Teil 1: Steuerrechtliche Grundlagen der Zinsschranke ....................................... 27 A. Die Personengesellschaft im Steuerrecht ................................................... 27 I. Einleitung ................................................................................................ 27 II. Die zivilrechtliche Einordnung von Personengesellschaften und die Auswirkungen auf das Steuerrecht ....................................................... 30 III. Einkommensteuerliche Behandlung von Personengesellschaften ........ 33 1. Die Bilanzbündeltheorie ...................................................................... 34 a. Die Entwicklung durch den Reichsfinanzhof und den Bundesfinanzhof ....................................................................................... 34 b. Aufkommende Kritik an der „Bilanzbündeltheorie“ .......................... 36 2. Theorie von der Einheit der Personengesellschaft („Einheitstheorie“) .................................................................................... 38 3. Die Personengesellschaft als begrenztes Steuerrechtssubjekt im Einkommensteuerrecht ............................................................................. 41 a. Einleitung ............................................................................................ 41 b. Die Besteuerung der Personengesellschaft im Einkommensteuerrecht unter Beachtung der Ansicht des Bundesfinanzhofes .................................................................................... 42 B. Die Zinsschranke als bislang schärfste Form der Beschränkung der Abzugsfähigkeit von Fremdkapitalvergütungen ............................................. 47 I. Ursprünglich Beschränkung auf die Begrenzung der Abziehbarkeit von Fremdkapitalvergütungen an Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft (Gesellschafterfremdfinanzierung) .......................... 48 1. Erstmalige gesetzliche Regelung durch das Standortsicherungsgesetz und die Modifikationen nach dem „Lankhorst-Hohorst“-Urteil des EuGH .................................................... 51 10 2. Neufassung des § 8a KStG durch das „Korb II“- Gesetz als Konsequenz der Entscheidung des EuGH ................................................ 53 3. Erhöhte Missbrauchsanfälligkeit des § 8a KStG 2003 ........................ 55 II. Die Erweiterung des sachlichen Anwendungsbereichs durch die Einführung der Zinsschranke auch auf Personengesellschaften ........... 57 Teil 2: Anwendung der Zinsschranke auf Personengesellschaften und ihre Vereinbarkeit mit den allgemeinen Besteuerungsprinzipien ...................... 58 A. Überblick der Zinsschrankenregelung ....................................................... 58 B. Tatbestandsvoraussetzungen der Zinsschrankenregelung bei Personengesellschaften .................................................................................... 61 I. Die Anwendung der Zinsschranke auf gewerbliche Personengesellschaften ......................................................................... 61 1. Der „Betriebsbegriff“ als zentrales Tatbestandsmerkmal des § 4h EStG .................................................................................................. 61 2. Ermittlung der relevanten Gewinngrößen zur Berechnung der Zinsschranke...

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