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Das Berliner Warenhaus- The Berlin Department Store

Geschichte und Diskurse- History and Discourse

Edited By Godela Weiss-Sussex and Ulrike Zitzlsperger

Dieser Band widmet sich dem Berliner Warenhaus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die interdisziplinären Beiträge behandeln das Thema im Rahmen der Ökonomiegeschichte, der Frauen- und Antisemitismusforschung, sowie im Hinblick auf Aspekte der Werbung, Stadtplanung und Architektur. Im Zentrum steht die Analyse zeitgenössischer Diskurse und Debatten um das Warenhaus als Symbol der Moderne.
This interdisciplinary volume explores the history of Berlin department stores in the late 19th and early 20th centuries. The contributions consider aspects of economic history, gender-related and Jewish studies, advertising, town-planning, design and architecture. All articles focus on contemporary discourses and debates on the department store as a symbol of modernity.

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Einführung (Godela Weiss-Sussex, Ulrike Zitzlsperger)

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7 Einführung Godela Weiss-Sussex, Ulrike Zitzlsperger Der vorliegende Band bildet die Grundlage eines mehrstufig angelegten Projekts, das sich der Analyse der Warenhausdiskurse im Kontext der Debatten um die Moderne widmet. Er setzt sich zum Ziel, die gegenwärtige Forschungslage zum Thema zu bündeln, zu aktualisieren und zu erweitern. Das Berliner Warenhaus: Geschichte und Diskurse ist interdisziplinär angelegt, weil erst dieser Ansatz deutlich macht, in welcher Weise und in welchem Ausmaß die Diskussion um das Warenhaus mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Fragestellungen und Herausforderungen verbunden war. 1999 betonten Geoffrey Crossick und Serge Jaumain in ihrem Sammelband Cathedrals of Consumption die Notwendigkeit einer solchen Herangehensweise: The way department stores have been approached by the historian has been transformed in recent years. […] Departing from the more traditional business and economic approaches, the stores have come to be studied in relation to issues such as culture, consumption, gender, modernity and social anxiety.1 Seitdem hat sich der Trend, die Geschichte der Warenhäuser im Kontext sozial- und kulturgeschichtlicher Ansätze zu untersuchen, weiter durchgesetzt. Neben richtungsweisenden Analysen in den Bereichen der Kultur-, Ökonomie- und Geschlechtergeschichte2 stehen besonders auf den Gebieten der Konsumge- schichte, der Emotionsforschung und der Visual Culture neue Ergebnisse zur Verfügung.3 1 Geoffrey Crossick und Serge Jaumain, „The World of the Department Store: Distribution, Culture and Social Change“, in Cathedrals of Consumption. The European Department Store 1850–1939, hg. von G. Crossick und S. Jaumain (Aldershot: Ashgate, 1999), S. 1–45, hier S. 1. 2 Vgl. u.a. Detlef Briesen, Warenhaus, Massenkonsum...

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