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Wettbewerbsvorteil durch Innovation und Unternehmertum in angelsächsisch-liberalen und rheinischen Volkswirtschaften

Eine empirisch diskriminatorische Untersuchung von «Varianten des Kapitalismus»

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Dominik Manuel Kögel

Als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Frage nach der Existenz unterschiedlicher Wirtschaftsmodelle und ihrer Vor- und Nachteile aktueller denn je. Dabei ist selbst die Existenz von «Varianten des Kapitalismus» wissenschaftlich hoch umstritten. Diese Arbeit will die emotional stark aufgeladene Debatte auf Basis harter Daten und Fakten objektivieren. Mithilfe einer statistischen Methodik, die unter anderem in der Naturwissenschaft verwendet wird, um Spezies in Flora und Fauna zu unterscheiden, zeigen sich systematische Unterschiede zwischen Kapitalismusvarianten, die weit über die «klassischen» Bereiche Sozialstaat und Arbeitsmarkt hinausgehen. Sie betreffen zum Beispiel die Patentspezialisierung (das «Innovationsprofil») von Volkswirtschaften sowie die Rahmenbedingungen für Innovation und Unternehmertum und sind bedeutend genug, um komparativen institutionellen Vorteil für Volkswirtschaften und Wettbewerbsvorteil für Unternehmen zu bewirken.

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Vorwort

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Innovation und die „Varianten des Kapitalismus“ mögen für die Wissenschaft Ni- schenthemen sein – alles andere für die reale Welt! Mein erster Dank geht daher an meinen Doktorvater Professor Dr. Norbert Berthold für die Annahme dieses spannenden Themas und damit Möglichkeit zur Promotion, ebenso wie für meine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und die Möglichkeit, mich neben der Promotion noch in Forschung und Lehre zu betätigen. Bedanken möchte ich mich auch bei Professor Dr. Rainer Thomé: Zum einen für die Möglich- keit, regelmäßig im MBA-Programm zu unterrichten, zum anderen für sein ehrliches Interesse an dieser Arbeit und seine Bereitschaft, den Prüfungsvorsitz zu übernehmen – was ihm leider aus gesundheitlichen Gründen dann nicht möglich war. Ich danke Professor Dr. Frédéric Thiesse für sein spontanes Einspringen an seiner statt. Ein besonderes Dankeschön gebührt Dr. Robert Hancké und Richard Bronk von der London School of Economics, sowie Professor David Soskice, die mich auf das The- ma Varianten des Kapitalismus aufmerksam gemacht haben. Meinen Lehrstuhlkollegen, Dr. Matthias Kullas, Dr. Alexander Brunner, Dr. Jupp Zenzen, Andreas Müller, Nadya Kosturkova und Dr. Holger Fricke sei Dank für ihre Unterstützung und viele interessante Diskussionen. Der Bertelsmann Stiftung und insbesondere Herrn Thode gilt mein Dank für spannen- de Erfahrungen im Rahmen der innovationsökonomischen Forschung zum Bundeslän- der-Ranking „Die Bundesländer im Innovationswettbewerb“ und die Finanzierung meiner Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. In diesem Kontext danke...

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