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Transkulturelle Identität und Übersetzungsmodelle skandinavischer Literatur

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Maria Krysztofiak

Dieser Sammelband erfasst ausgewählte Aspekte der literarisch konstruierten Identität und ihrer Umsetzung in narrative Weltbilder in den Werken skandinavischer Autoren. Dabei wird das Thema auf drei Ebenen erörtert, erstens im Rahmen der nationalen Denk- und Erzählmuster, zweitens im Bereich der skandinavischen, übernationalen Erzählung über gemeinsame Geschichte und Gegenwart sowie drittens im Hinblick auf die wirkungsästhetische Kommunikation der durch Übersetzungen skandinavischer Literaturen vermittelten Weltbilder und Kulturchiffren. Die Perspektive der Übersetzung der Literatur aus dem Norden hebt folgende Aspekte der Vermittlung skandinavischer Autoren hervor: die Notwendigkeit und die Art der Wiedergabe der charakteristischen Erzählweise, die auf die altnordische Narrativik zurückblickt, die Möglichkeit der Vermittlung eines durch den individuellen Kulturcode chiffrierten Gesamtkonzepts skandinavischer Literaturen sowie die wirkungsästhetische Bedeutung der Neuübersetzungen.

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Zwischen Himmel und Hölle: Ein Bündel skandinavischer Filme in der Arthaus-Collection – von Antichrist bis Wie im Himmel. Anders Marklund

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Zwischen Himmel und Hölle: Ein Bündel skandinavischer Filme in der Arthaus-Collection – von Antichrist bis Wie im Himmel Anders Marklund Der vierte Film, der in der DVD-Ausgabe Arthaus Collection: Skandinavisches Kino präsentiert wird, ist Lasse Spang Olsens dänischer Film In China essen sie Hunde (I Kina spiser de hunde, 1999). Bereits mit den ersten Zeilen in der Einführung des Booklets wird gefragt: Was ist das nur für ein zweifelhaftes Bild, das »In China essen sie Hunde« von unserem sympathischen nördlichen Nachbarn Dänemark zeichnet? Ein moralisch höchst fragwürdiges Charaktertandem, wahllose, lakonisch als Kollateralschäden hingenommene Morde, skrupellose serbische Banden, Menschen- und Waffenhandel, Schwarzarbeit, viel zu wenig Frauen, keine wirkungsvolle Staatsmacht und überall verlassene Industriegebiete. [...] Was für ein seltsames Ländchen! Selbst wenn andere dänische Filme in dieser Sammlung das Bild von Dänemark noch seltsamer und zweifelhafter gestalten, nämlich Tomas Vinterbergs Inscest-drama Das Fest ( Festen, 1998), Ole Bornedals Nekrophil-Mordthriller Nightwatch ( Nattevagten, 1994) und Lars von Triers Krisentherapie Antichrist (2009), wird dieses Kapitel nicht davon handeln, welche Vorstellungen die zehn Filme – fünf dänische, vier schwedische und ein norwegischer – von Dänemark und Skandinavien vermitteln, sondern davon, wie die Filme für das Publikum durch eine Sammlungsausgabe wie Arthaus Collection: Skandinavisches Kino zugänglich gemacht werden. Die Analyse handelt also nicht von den Filmen an sich, sondern von deren Verpackung und vor allen Dingen den Booklets, die zu jedem Film produziert wurden. Jeden Film gibt es in einem ”hochwertigen...

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