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Zur Didaktik der satzinternen Großschreibung im Deutschen für die Sekundarstufe I

Wortartbezogene Umwege und syntaktische Katalysatoren

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Désirée-Kathrin Gaebert

Die Arbeit sieht in der Beschreibung der satzinternen Großschreibung im Deutschen als Substantivgroßschreibung ein Problem, welches sich bereits seit der Beschreibung in den Grammatiken ab dem 16. Jahrhundert zeigt und bis zu den Amtlichen Regelwerken (1901, 1996, 2006) fortbesteht. Dieses (fachwissenschaftliche) Beschreibungsproblem wird an die Didaktik weitergegeben. Die daraus resultierenden Fehlhypothesen der Lernenden führen zu Normverstößen, die keine linguistischen Problemfälle sind, sondern im Zentrum der satzinternen Großschreibung liegen. Daher stellt sich die Frage, inwieweit eine andere Beschreibung der satzinternen Großschreibung zu einer höheren Rechtschreibsicherheit von Lernenden führen kann. Die gegenwärtige syntaktische Beschreibung wird diesbezüglich überprüft. Hierbei zeigt sich, dass trotz der herausgestellten Forschungsdesiderata ein didaktischer Weg vorliegt, der den Kernbereich der satzinternen Großschreibung im Deutschen umfassend abdeckt.

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Vorwort

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Die vorliegende Dissertationsschrift ist während meiner Tätigkeit als Abgeordnete Lehrerin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln entstanden und im Wintersemester 2011/12 an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln erfolgreich eingereicht worden. Die Themenfindung hat sich vor allem durch die Arbeiten von Prof. Dr. Hartmut Günther entwickelt. Bereits als Studentin hatte Prof. Dr. Hartmut Günther mein Interesse für die deutsche Schriftsprache und ihre Didaktik geweckt und mich durch seine Lehre und Be- treuer meiner Examensarbeit und später als Doktorvater angeregt, scheinbar feste Erklärungsmuster neu zu durchdenken. Ich danke ihm daher für alle Freiheiten, Geduld und Anregungen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Dr. Gesine Boesken, Karina Copil, Daniela Landsberg, Markus Linnemann, Dr. Kirsten Schindler, Peter Weber, Christian Wiedemann und Sabine Zepnik bedanken, die in vielfältiger Weise den Schreib- prozess und den Abschluss dieser Arbeit erleichtert haben. Nicht möglich wäre die Arbeit gewesen ohne die Erprobung des syntakti- schen Konzepts. Daher habe ich allen Beteiligten, die mir die Erprobung der syntaktischen Unterrichtung der satzinternen Großschreibung ermöglicht haben, zu danken: dem Schulleitungsteam und den Lehrer/innen und ganz besonders den Schüler/innen für die Bereitschaft, sich ein Jahr lang anders unterrichten zu lassen. In besonderer Weise möchte ich meinem Vater, Dr. Arno Gaebert, danken, der mir mit seiner liebevollen Unterstützung, Ermutigung und dem nächtelangen Korrekturlesen für diese Veröffentlichung eine wirkliche...

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