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Stellvertretung als Instrument der Sicherung und Stärkung der Patientenautonomie

Ein Beitrag zur Komplementarität von Zivil- und Sozialrecht

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Claudia Beetz

Zur Durchsetzung der Patientenautonomie in der Situation der Entscheidungsunfähigkeit ist oftmals die Beteiligung von Stellvertretern erforderlich. In der Arbeit wird untersucht, mit welchem Modell der Stellvertretung der Patientenautonomie am besten Rechnung getragen werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt neben der Betreuung und der gesetzlichen Vertretungsmacht für Angehörige bei der Vorsorgevollmacht. Des Weiteren werden Instrumente zur Stärkung der Vorsorgevollmacht als Modell zur Sicherung der Patientenautonomie analysiert. Dabei handelt es sich sowohl um zivilrechtliche Instrumente, als auch um die in letzter Zeit verstärkten sozialrechtlichen Beratungs- und Unterstützungsansprüche. Dadurch lässt sich eine Komplementarität zwischen Privat- und Sozialrecht nachweisen.

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Vorwort

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Die vorliegende Dissertationsschrift wurde durch die Juristische und wirt- schaftswissenschaftliche Fakultät der Martin Luther Universität Halle-Witten- berg als Dissertation angenommen und im November 2011 verteidigt. Nach einer Überarbeitung berücksichtigt diese im Wesentlichen die Recht-sprechung und Literatur bis September 2012. Ich möchte mich für die vielfältige Unterstützung bei meinem Promotions- verfahren, aber auch während meiner langjährigen Tätigkeit an seinem Lehrstuhl bei meinem Doktorvater Prof. Dr. Wolfhard Kohte bedanken. Die Zeit am Lehr- stuhl hat mich sowohl in meiner juristischen Arbeitsweise als auch persönlich sehr beeinflusst und die Bearbeitung dieses Themas ermöglicht. Ein besonderer Dank gebührt dem Zweitgutachter meiner Dissertation, Prof. Dr. Thomas Wagenitz für die Erstellung des Zweitgutachtens und die anregende Diskussion bei der Verteidigung. Zu danken ist meiner Kollegin Stefanie Porsche, für das intensive Korrek- turlesen der Arbeit. Eine wichtige Stütze waren ebenfalls meine Kolleginnen und Kollegen am Lehrstuhl, mit denen ich aufkommende Fragen zu jeder Zeit- diskutieren konnte. Über die fachlichen Fragen hinaus, hatte dieser Kreis immer ein offenes Ohr für Hilfestellungen aller Art. Ohne die verständnisvollen Kolleginnen und Kollegen wäre der Abschluss dieser Dissertation nicht möglich gewesen. Der Hans-Böckler-Stiftung möchte ich für die finanzielle aber auch die ideelle Förderung während der Erarbeitung der Dissertation und bei der Ver- öffentlichung dieses Buches danken. Eine besondere Rolle bei der Erstellung dieser Arbeit kommt meiner Familie zu. Ich möchte ihr für die Geduld und...

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