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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

The Inheritance of the Inklings- Zeitgenössische Fantasy und Phantastik

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Edited By Dieter Petzold

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält 12 Vorträge der Tagung «The Inheritance of the Inklings», die 2012 in Wetzlar stattfand und sich mit neuesten Entwicklungen in der phantastischen Literatur und anderen Medien beschäftigte, sowie 5 weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.
«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings-Gesellschaft, founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are being published in yearbooks. This volume contains 12 papers presented at the 2012 conference in Wetzlar, «The Inheritance of the Inklings». They explore recent developments in fantasy fiction and other media. In addition, there are 5 general articles and numerous reviews.

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Josef Schreier und Gabriele Heintz: IST DIE WIRKLICHKEIT WIRKLICH WIRKLICH? Phantasie und Fantasy –eine phänomenologische Annäherung

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Josef Schreier/Gabriele Heintz, Phantasie und Fantasy Josef Schreier und Gabriele Heintz IST DIE WIRKLICHKEIT WIRKLICH WIRKLICH? Phantasie und Fantasy – eine pha¨nomenologische Anna¨herung In diesem Artikel wird versucht, Fantasy unter philosophischen Gesichts- punkten zu betrachten. Wa¨hrend die Frage, wie man Fantasy definieren oder erkennen kann, ha¨ufiger gestellt wird, mo¨chten wir wissen, welche Erkenntnisse man u¨ber die Bescha¨ftigung mit Fantasy gewinnen kann. Der Ansatzpunkt ist also ontologisch-erkenntnistheoretisch. Ausgehend von Husserls Pha¨nomenologie, die die ‘produktive Phantasie’ als fu¨r die Erkenntnis maßgebend erwies, versucht dieser Aufsatz zu zeigen, dass die ‘objektive Phantasie’ in Form von Fantasy eine weiterreichende Wirklich- keit erschaffen kann, die den Leser betrifft und bewegt. Drei zeitgeno¨ssische Autoren (Jonathan Stroud, Nina Blazon, Katja Brandis) werden unter diesem philosophischenAspekt betrachtet. Strouds Bartimaeus-Trilogie erweist sich in dieser Hinsicht als besonders geeig- net. Denn sie veranschaulicht Husserls These, dass es einerseits manchmal unmo¨glich sein kann, das zu sehen, was vor Augen liegt, wa¨hrend ande- rerseits das, was man zu sehen und zu wissen meint, oft nicht der Realita¨t entspricht. This article tries to consider fantasy literature from a philosophical point of view. While the question is often asked how ‘fantasy’ is defined or recog- nized, what we will ask here is rather what can be recognized or learned by reading fantasy literature. The approach is thus ontological and epistemo- logical. Based on Husserl’s phenomenology which demonstrates that “pro- duktive Phantasie” (active imagination) is essential for perception, this...

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