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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

The Inheritance of the Inklings- Zeitgenössische Fantasy und Phantastik

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Edited By Dieter Petzold

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält 12 Vorträge der Tagung «The Inheritance of the Inklings», die 2012 in Wetzlar stattfand und sich mit neuesten Entwicklungen in der phantastischen Literatur und anderen Medien beschäftigte, sowie 5 weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.
«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings-Gesellschaft, founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are being published in yearbooks. This volume contains 12 papers presented at the 2012 conference in Wetzlar, «The Inheritance of the Inklings». They explore recent developments in fantasy fiction and other media. In addition, there are 5 general articles and numerous reviews.

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Elmar Schenkel: RUMÄNISCHE PHANTASTIK,ODER WIE ICH MIRCEA ELIADE WIEDER ENTDECKTE

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Elmar Schenkel, Ruma¨nische Phantastik Elmar Schenkel RUMA¨NISCHE PHANTASTIK, ODER WIE ICH MIRCEA ELIADE WIEDER ENTDECKTE Vor einiger Zeit lief uns ein lo¨wenfarbiger Kater zu. Morgens steht er aufgereckt an der Terrassentu¨r und verlangt nach Milch, lungert manchmal auf einem Stuhl herum, aber ansonsten durchstreift er die Wildnis bu¨rgerlicher Wohnsta¨tten. Inzwischen ho¨rt er auf den NamenMircea – so haben wir ihn getauft –, da seine fru¨heren Besit- zer Ruma¨nen waren. Ich dachte mir, es ist ein guter Name fu¨r eine Katze, die zwischen denHa¨usern lebt, insbesondere weilMircea der erste Name ist, den ich mit Ruma¨nien verband. In meiner Jugend las ich viele Bu¨cher von Mircea Eliade, der 1907 in Bukarest gebo- ren wurde und 1986 in Chicago starb. Ich las sie, da ich Romanis- tik studierte, auf Franzo¨sisch, und sie gaben mir eine gute Grund- lage fu¨r die Sprache, zumal sie nicht idiomatisch erschwert waren. Eliade hatte sie auf Franzo¨sisch geschrieben, wie er u¨berhaupt ein Sprachengenie war (Sanskrit, Bengali, Griechisch und noch einige andere). Er lebte nach dem Krieg 15 Jahre in Paris, wo er seinen internationalen Ruf als Religions- und Mythenforscher etablierte, unterstu¨tzt von Georges Dume´zil und anderen. Dort war er auch Teil der ruma¨nischen Exilgemeinde, zu der etwa Emile Cioran oder Euge`ne Ionesco geho¨rten. Die Bu¨cher, die ich damals von ihm las, waren allesamt aus dem BereichReligionsgeschichte,PhilosophieundReligionsanthropolo- gie.EsgingumdenUnterschiedzwischen sakral undprofan, umden Symbolismus der Mitte, um die Ewige Wiederkehr,...

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