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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

The Inheritance of the Inklings- Zeitgenössische Fantasy und Phantastik

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Edited By Dieter Petzold

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält 12 Vorträge der Tagung «The Inheritance of the Inklings», die 2012 in Wetzlar stattfand und sich mit neuesten Entwicklungen in der phantastischen Literatur und anderen Medien beschäftigte, sowie 5 weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.
«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings-Gesellschaft, founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are being published in yearbooks. This volume contains 12 papers presented at the 2012 conference in Wetzlar, «The Inheritance of the Inklings». They explore recent developments in fantasy fiction and other media. In addition, there are 5 general articles and numerous reviews.

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Besprechungen: Fantasy Fiction und verwandte Gattungen ZU FANTASY FICTION UND VERWANDTEN GATTUNGEN The Fairy Way of Writing Sandner, David. Critical Discourses of the Fantastic, 1712–1831. Farnham and Burlington: Ashgate, 2011. 191 pp., £ 55,00. Das 18. Jahrhundert gilt gemeinhin als das Zeitalter der Aufkla¨- rung, der Befreiung von Aberglaube und den Resten des mittel- alterlichen Weltbilds. Dass es zugleich auch die Wiege der fan- tastischen Literatur ist (wenn man nicht, wie es manche Forscher tun, deren Urspru¨nge bei Homer sucht), ist natu¨rlich nicht neu; doch scheint es, dass dieses Paradoxon die Forschung in letzter Zeit vermehrt fasziniert. Nach Riccardo Capoferros Empirical Wonder: Historizing the Fantastic, 1660–1760 (2010, rez. im Inklings-Jahr- buch 28) ist nun wieder ein Studie erschienen, die bedeutungstra¨ch- tige Jahreszahlen im Titel tra¨gt. Bescha¨ftigte sich Capoferro mit fru¨hen Berichten u¨ber Geistererscheinungen und mit imagina¨ren Reiseberichten, so nimmt Sandners Critical Discourses of the Fan- tastic, 1712–1831 die Debatte u¨ber den Stellenwert des Fantasti- schen ins Visier, die unter Literaten und Literaturkritikern wa¨hrend des ganzen Jahrhunderts (und daru¨ber hinaus) gefu¨hrt wurde. Die Untersuchung zeigt, dass Positionen zum Fantastischen, die wir als typisch romantisch anzusehen gewohnt sind, bereits in Diskursen des fru¨hen 18. Jahrhunderts angelegt sind, und argumentiert, dass die in den damaligen Debatten entwickelten Positionen bis zum heutigen Tag relevant sind. Um dieser Debatte zu folgen, bedarf es freilich erst einmal der Bereitschaft, sich auf die zeitgeno¨ssische Terminologie einzulas- sen – und auf...

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