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Aufarbeitung nach Bürgerkriegen

Vom Umgang mit konkurrierender Erinnerung in Bosnien und Herzegowina

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Ute Möntnich

Bosnien und Herzegowina erlebten von 1992 bis 1995 einen ethnisch definierten Bürgerkrieg. In der Folge standen sich die Konfliktparteien mit unversöhnlichen Geschichtsbildern gegenüber. Schaffen es vergangenheitspolitische Verfahren und geschichtspolitische Konflikte, hier einen Wandel konkurrierender Erinnerungen zu bewirken und den Weg zu einer Aussöhnung zu ebnen? Das Buch erörtert diese Frage zunächst anhand theoretischer Studien zur Erinnerung und konzeptioneller Arbeiten über die Verfahren der Vergangenheitspolitik. Anschließend nutzt es die daraus gewonnenen Erkenntnisse, um mit einer Längsschnittstudie zu Bosnien und Herzegowina die Möglichkeiten und Grenzen der Bemühungen um eine Aufarbeitung auszuloten.

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Danksagung

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An erster Stelle danke ich meinem Doktorvater Leo Kissler und meinem Zweitgutach- ter Thorsten Bonacker. Sie standen mir zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Wei- terhin danke ich Ralf Zoll, Dirk Berg-Schlosser, Theo Schiller und den Teilnehmerin- nen und Teilnehmern des Oberseminars für Demokratieforschung an der Philipps- Universität Marburg für konstruktive Kritik. Ich danke der Hessischen Graduiertenförderung für ein Promotionsstipendium und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst für die Finanzierung der Feldfor- schung in Bosnien und Herzegowina. Peter Imbusch half bei der Beantragung dieser Stipendien. Maria Žagar-Schmitz, Dozentin für Serbokroatisch an der Philipps-Univer- sität Marburg, vermittelte neben den Grundlagen der kroatischen Sprache auch viel Wissenswertes über Literatur und Kultur der Region. Ohne diese Kenntnisse wären mir wichtige Teile meines Forschungsgegenstandes verschlossen geblieben. Zu Dank verpflichtet bin ich all jenen Personen in Bosnien und Herzegowina, die sich bereit erklärten, mit mir über das schwierige Verhältnis ihrer Gesellschaft zur Vergangenheit zu sprechen. Was aus meiner Sicht Forschungsgegenstand war, schloss bei den meisten schmerzvolle Erinnerungen an diese Zeit mit ein. Ganz besonderer Dank verdienen dabei Bosiljka Schedlich und Predrag Praštalo. Beide vermittelten mir wichtige Kontakte und eröffneten mir unverzichtbare Einblicke in die Gesellschaft von Bosnien und Herzegowina in der Zeit vor, während und nach dem Krieg der 1990er Jahre. Mit ihren Organisationen Südost in Bosanski Novi, Teslić, Odžak und Bijeljina und dem Europäischen Kulturzentrum in Zavidovići setzen sie sich unermüdlich dafür ein,...

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