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Die nichteheliche Lebensgemeinschaft im Versicherungs- und Haftungsrecht des Straßenverkehrs

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Lena Pohl

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft gilt in unserer Gesellschaft heute als verbreitete und anerkannte Zusammenlebensform. Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Anzahl nichtehelicher Verbindungen ist auch deren rechtliche Einordnung weiterhin von hoher Relevanz und Aktualität. Anders als die Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaft ist die nichteheliche Lebensgemeinschaft jedoch gesetzlich nicht geregelt. Diese Arbeit stellt zunächst die allgemeine Rechtslage der nichtehelichen Lebensgemeinschaft in der deutschen Rechtsordnung dar und befasst sich mit der Frage nach Notwendigkeit und Grenzen deren Verrechtlichung. Im Anschluss daran erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit den sich speziell im Haftungs- und Versicherungsrecht des Straßenverkehrs ergebenden Rechtsproblemen im Zusammenhang mit nichtehelichem Zusammenleben.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ............................................................................ XXVII Literaturverzeichnis .................................................................................. XXIII Einleitung ........................................................................................................ 1 A. Gegenstand und Zielsetzung der Untersuchung ........................................ 1 B. Gang der Untersuchung ............................................................................. 3 1. Teil: Die nichteheliche Lebensgemeinschaft in der deutschen Rechtsordnung .................................................................. 5 A. Sozialwissenschaftlicher Hintergrund, Historie und Erscheinungsformen nichtehelichen Zusammenlebens ............................ 5 B. Terminologie und rechtsbegriffliche Erfassung ........................................ 11 I. Terminologie ....................................................................................... 11 1. Bezeichnungsvielfalt ....................................................................... 11 2. Abgrenzung zu anderen Formen des Zusammenlebens ................. 15 a) Ehe ............................................................................................. 16 b) Eingetragene Lebenspartnerschaft ............................................. 17 aa) Rechtslage ............................................................................ 17 bb) Umfassende rechtliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartner mit Ehegatten verfassungsrechtlich möglich ................................................................................ 19 cc) Entwicklung auf rechtspolitischer Ebene ............................ 21 dd) Stellungnahme ..................................................................... 22 c) Verlöbnis .................................................................................... 24 d) Andere faktische Lebensgemeinschaften ................................... 24 3. Terminologie in vorliegender Untersuchung .................................. 25 II. Die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Rechtsbegriff .................. 26 1. Begriffsbestimmung in der deutschen Rechtsordnung ................... 26 a) Die Begriffsbestimmung des Bundesgesetzgebers .................... 27 b) Die Begriffsbestimmung in der Rechtsprechung ....................... 30 c) Die Begriffsbestimmung in der Literatur .................................. 33 X 2. Möglichkeit der Festlegung einer rechtsgebietsübergreifenden Definition der nichtehelichen Lebensgemeinschaft und Erforderlichkeit ihrer gesetzlichen Normierung ............................ 34 a) Möglichkeit einer rechtsgebietsübergreifenden Definition? ...... 35 aa) Einzig Typenbildung möglich? ............................................ 35 bb) Relativität der Definition? ................................................... 38 cc) Zwischenergebnis und eigene Ansicht ................................ 39 b) Erforderlichkeit einer gesetzlichen Normierung ........................ 39 c) Zwischenergebnis ....................................................................... 41 3. Definition der nichtehelichen Lebensgemeinschaft ....................... 41 a) Die Voraussetzungen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft ................................................................... 42 aa) Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft zweier nicht miteinander verheirateter und nicht in eingetragener Lebenspartnerschaft lebender volljähriger Personen .......... 43 bb) Verschiedengeschlechtlichkeit? ........................................... 46 cc) Exklusivität und geschlechtliche Beziehung ....................... 48 dd) Verfestigte Lebensgemeinschaft aufgrund emotionaler Bindung ............................................................................... 49 ee) Dauerhaftigkeit und Beständigkeit ...................................... 50 ff) Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft...

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