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Die Nichtausübung betriebsverfassungsrechtlicher Beteiligungsrechte

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Franziska von Kummer

Die Nichtausübung betriebsverfassungsrechtlicher Beteiligungsrechte wirft zahlreiche rechtliche und praktische Fragen auf. Diese Arbeit untersucht unter Berücksichtigung der Grundlagen des Betriebsverfassungsrechts die unterschiedlichen Nichtausübungstatbestände wie reine Untätigkeit, Delegation und Verzicht. Dazu erfolgt zunächst eine grundlegende Darstellung der Systematik der Beteiligungsrechte. Nach einer Erörterung der Rechtslage bei reiner Untätigkeit des Betriebsrats erfolgt eine ausführliche Untersuchung der verschiedenen Delegationsmöglichkeiten. Betrachtet werden die möglichen Delegationsadressaten Ausschüsse, einzelne Betriebsratsmitglieder, Arbeitsgruppen sowie Gesamt- und Konzernbetriebsrat. Sodann stellt die Arbeit umfassend die Rechtsfragen im Zusammenhang mit einem Verzicht auf Beteiligungsrechte dar, wobei schwerpunktmäßig der sogenannte indirekte Verzicht durch Abschluss einer Betriebsvereinbarung behandelt wird. Nach einer Darstellung der Rechtsprechungsentwicklung wird der Ansatz der Reduktionskompetenzen entwickelt, der eine praxisgerechte und nachvollziehbare Abgrenzung zwischen zulässigen und unzulässigen Gestaltungen ermöglichen soll und insbesondere auch die Probleme bei Eilfällen berücksichtigt.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ....................................................................................... XIX Teil 1: Einleitung ............................................................................................ 1 § 1 – Das Phänomen der Nichtausübung von Beteiligungsrechten ............... 1 § 2 – Fallbeispiele .......................................................................................... 3 § 3 – Problemaufriß und Gang der Darstellung ............................................ 6 Teil 2: Das Betriebsratsamt ............................................................................ 9 § 4 – Die Betriebsverfassung ......................................................................... 9 I. Verfassungsrechtliche Grundlagen ..................................................... 10 1. Fehlen zwingender Vorgaben ......................................................... 10 a) Kein Zwang durch höheres Recht .............................................. 10 b) Kein betriebsinterner Errichtungszwang .................................. 11 2. Bedeutung des Sozialstaatsprinzips ............................................... 13 3. Verfassungsrechtliche Bedenken und Grenzen .............................. 14 4. Fazit ................................................................................................. 16 II. Historische Entwicklung ..................................................................... 17 III. Teleologische Aspekte ......................................................................... 20 IV. Funktionen der Betriebsverfassung .................................................... 21 1. Schutzfunktion ................................................................................ 21 2. Teilhabefunktion ............................................................................. 22 3. Fazit ................................................................................................. 23 V. Praktische Bedeutung des Betriebsverfassungsrechts ........................ 25 § 5 – Die Rolle des Betriebsrats .................................................................... 26 I. Der Betriebsrat als zentrale Institution der Betriebsverfassung ......... 26 1. Rechtliche Stellung des Gremiums ................................................. 26 2. Rechtliche Stellung der einzelnen Betriebsratsmitglieder ............. 28 3. Willensbildung ................................................................................ 29 4. Einflußfaktoren ............................................................................... 29 II. Der Betriebsrat als Repräsentant der Arbeitnehmer ........................... 30 1. Rechtsnatur des Betriebsratsamtes ................................................. 31 2. Rechtsnatur der Repräsentation ...................................................... 33 3. Demokratische Legitimation der Amtsträger ................................. 35 a) Demokratische Beteiligung der Arbeitnehmer ......................... 35 X b) Dynamik der Repräsentation ..................................................... 36 4. Konsequenzen einer Verletzung gesetzlicher Pflichten ................. 36 § 6 – Weitere Akteure der Betriebsverfassung ............................................. 37 I. Arbeitnehmer ...................................................................................... 38 1. Die rechtliche Stellung des Arbeitnehmers .................................... 38 2. Der Arbeitnehmer als Teil der Belegschaft .................................... 39 II. Arbeitgeber .......................................................................................... 41 1. Die rechtliche Stellung des Arbeitgebers ....................................... 41 2. Spannungsfeld zwischen Betriebsverfassung und Arbeitgeberinteressen ..................................................................... 42 III. Sonstige Akteure ................................................................................. 44 § 7 – Aufgaben des Betriebsrats .................................................................... 45 I. Ausübung von Beteiligungsrechten .................................................... 45 II. Abschluß von Betriebsvereinbarungen ............................................... 45 III. Vertrauensvolle Zusammenarbeit, § 2 I BetrVG ................................ 47 IV....

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