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Die Europäisierung des Persönlichkeitsrechts – Harmonisierungswirkungen des «Caroline»-Urteils des EGMR in Deutschland und England unter Berücksichtigung prozessualer und kollisionsrechtlicher Aspekte

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Janine Bonn

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die Rechtsprechung des EGMR zum Persönlichkeitsrechtsschutz vor ungenehmigten Presseveröffentlichungen sowie die Stärkung der EMRK durch den Vertrag von Lissabon zu einer Harmonisierung des Persönlichkeitsrechts auf europäischer Ebene führt. Hierzu nimmt die Autorin einen Rechtsvergleich zwischen Deutschland und England vor und untersucht insbesondere, inwieweit die Rechtsprechung des EGMR in der Sache Caroline von Hannover und die Bedeutung der EMRK nach dem Vertrag von Lissabon zu einer Harmonisierung der ursprünglich sehr unterschiedlichen Rechtsordnungen geführt haben. Des Weiteren behandelt die Arbeit die Problematik der grenzüberschreitenden Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch die internationale Presse im Lichte des internationalen Zivilverfahrensrechts und des internationalen Privatrechts. Hierbei wird die Erforderlichkeit einer Kollisionsnorm in der Rom II-Verordnung für Persönlichkeitsrechtsverletzungen dargelegt und ein Vorschlag für eine entsprechende Anknüpfung unterbreitet.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2012 vom Fachbereich Rechts- wissenschaft der Universität Trier unter dem Titel „Die Europäisierung des Persön- lichkeitsrechts – Die Auswirkungen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Sache „Caroline von Hannover“ in Deutschland und die Entwicklung des englischen Persönlichkeitsrechtsschutzes unter Berücksichtigung der europäischen Grundrechtsdogmatik nach dem Vertrag von Lissabon sowie pro- zessualer und kollisionsrechtlicher Aspeckte“ als Dissertation angenommen. Litera- tur und Rechtsprechung konnten bis zur Einreichung der Arbeit im September 2009 berücksichtigt werden. Entstanden ist die Arbeit zu einem Großteil während meiner Tätigkeit am Insti- tut für Rechtspolitik an der Universität Trier in den Jahren 2007 bis 2008. Sie wur- de im Jahr 2009 fertiggestellt. Mein ganz besonderer Dank gilt meinem ursprüngli- chen Doktorvater, Herrn Professor Dr. Bernd von Hoffmann, der die Idee und Ent- wicklung dieser Arbeit durch vielzählige Gespräche und Anregungen sehr gefördert hat. Leider war es ihm aufgrund seiner langen und schweren Krankheit nicht mehr möglich die Arbeit selbst zu begutachten und ihre Fertigstellung zu erleben. Herrn Professor Dr. Jan von Hein, der zügig und unbürokratisch die Erstbegutachtung meiner Arbeit im Herbst 2011 übernahm und auch für das Rigorosum zur Verfü- gung stand, gilt daher ebenfalls mein ganz besonderer Dank. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Professor Dr. Jörg Pirrung, der die sehr zügige Erstellung des Zweitgutachtens übernahm. Viele Freunde und Familienmitglieder haben mich...

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