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Literatur – Lesen – Lernen

Festschrift für Gerhard Rupp

Edited By Daniela A. Frickel and Jan Boelmann

Gerhard Rupp hat sich in seiner herausragenden Forschertätigkeit, zuletzt als Professor für Literaturwissenschaft (Didaktik der Germanistik) an der Ruhr-Universität Bochum, auf die Schwerpunkte Literatur – Lesen – Lernen konzentriert. Die versammelten Beiträge von Forscherkollegen, Weggefährten und Freunden aus verschiedenen Bereichen der Germanistik knüpfen an dieses Forschungsspektrum an. Perspektiviert werden unter anderem aktuelle Aspekte der empirischen Leseforschung, der Lesekompetenz, der Lesesozialisation sowie eines zeitgemäßen und handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterrichts. Aber auch bildungspolitische Fragen und die Debatte um Bildungsstandards und (literarische und sprachliche) Kompetenzen werden hier verhandelt. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge widmen sich überwiegend dem autobiographischen Schreiben, aber auch dem Thema interkulturelle Literatur. Der Band leistet damit auch einen Beitrag zu aktuellen Diskursen der repräsentierten Disziplinen, insbesondere aber der Deutschdidaktik.

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Was macht Texte gut verständlich:die Bedeutung der globalen Textkohäsion. Cornelia Gräsel

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Was macht Texte gut verständlich: die Bedeutung der globalen Textkohäsion Cornelia Gräsel Abstract Die Studie untersucht, wie sich thematische Textstrukturen auf das Textverständnis aus- wirken. In einer Untersuchung mit 49 Studierenden wurden zwei Texte miteinander ver- glichen, die sich im Ausmaß der globalen Kohäsion (Zusammenhang im gesamten Text, „roter Faden“) voneinander unterschieden. Das Ausmaß der lokalen Kohäsion (Zusam- menhang aufeinander folgender Sätze) war dagegen vergleichbar. Die Ergebnisse unter- stützen die Bedeutung der globalen Kohäsion für eine kohärente Textrepräsentation. Eine neue Erkenntnis muss so gesagt sein, dass man glaubt, die Spatzen auf dem Dach hätten nur durch einen Zufall versäumt, sie zu pfeifen. (Karl Kraus) 1. Einführung Eines der Privilegien des Wissenschaftler-Berufs besteht darin, sich über lan- ge Zeit hinweg mit einem Thema befassen zu können, und dabei nicht nur alles zu erfahren, was es über dieses Thema zu wissen gibt, sondern auch noch selbst etwas zu diesem Wissen beizutragen. Gerhard Rupp hat sich seit vielen Jahren damit beschäftigt, wie das Leseverständnis von Schülerinnen und Schülern gefördert werden kann, und er hat dazu in verschiedenen Zu- sammenhängen maßgebliche Beiträge der Deutschdidaktik geleistet. In der fachdidaktischen Leseforschung misst man Merkmalen des Textes bei der Analyse des Textverständnisses eine größere Bedeutung zu, als das in den Arbeiten der Bildungsforschung der Fall ist. Vor einigen Jahren haben wir begonnen, gemeinsam ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu verständ- nisf...

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